Sony Xperia M Test: Angriff auf die Mittelklasse

{Sony Xperia M Test: Angriff auf die Mittelklasse} Einzelheiten, Testen, Update

{Sony Xperia M Test: Angriff auf die Mittelklasse} Einzelheiten, Testen, Update

Testüberblick Sony Xperia M

'); $('#dialog').load("/widgets/service/rating-syndication",{did:dId,t:'h'},function(){}).dialog({modal:true,height:500,width:600,title:'Sony Xperia M'}); }

Tops und Flops

  • Tops
  • Gutes Preis/Leistungs-Verhältnis
  • Wechselbarer Akku
  • Handliches Gehäuse
  • Flops
  • Leichte Verarbeitungsmängel
  • Geringe Display-Auflösung
  • Zu wenig interner Speicher

Sony Xperia M Test: Angriff auf die Mittelklasse

Das Android-Smartphone Sony Xperia M ist ein klassisches Mittelklasse-Modell. Während diese Einstufung vor ein paar Jahren noch eine Menge Einbußen bedeutet hätte, zeigt das Xperia M im Test, dass mit den günstigeren Modellen mittlerweile durchaus zu rechnen ist.

Design, Verarbeitung und Display

Die Xperia-Baureihe von Sony mausert sich langsam, aber sicher zum Pendant der Galaxy-Familie von Samsung. Die Android-Smartphones der Japaner gibt es mittlerweile in verschiedensten Preis- und Leistungsklassen, wesentliche Design-Merkmale ziehen sich durch die komplette Baureihe. Das Sony Xperia M ist mit einem Preis von derzeit rund 240 Euro eines der günstigsten Xperia-Smartphones. Dass das nicht schlecht sein muss, haben wir im Test des Sony Xperia M herausgefunden.

In Sachen Design zeigt sich das Sony Xperia M im Test als eine Kombination anderer Xperia-Modelle, die durchaus überzeugen kann und für einen eigenständigen Look sorgt. Die Seiten des Kunststoff-Gehäuses erinnern optisch an die Glas-Elemente des Xperia Z, auch wenn es sich hier - wie beim kompletten Gehäuse - nur um Kunststoff handelt. Der runde, deutlich abgesetzte Power-Button kommt an allen aktuellen Xperias zum Einsatz und ist gut zu erfühlen. Die gebogene Rückseite wiederum erinnert ein wenig an das ebenfalls konkave Xperia Arc. Zusammen mit der matten Oberfläche und den etwas abgerundeten Kanten sorgt die Wölbung dafür, dass das Sony Xperia M sehr angenehm in der Hand liegt. Das Gehäuse ist 9,3 Millimeter dick und mit einem Gewicht von 115 Gramm angenehm leicht, ohne billig zu wirken.

Sony Xperia M Unboxing | (c) Areamobile

Sony Xperia M von vorne...

Sony Xperia M Unboxing | (c) Areamobile

...hinten...

Sony Xperia M Unboxing | (c) Areamobile

...und der Seite | (c) Areamobile

Die Verarbeitung des Sony Xperia M ist durchschnittlich. Die abnehmbare Rückschale ist bis um die Seiten des Smartphones gezogen, was fast für einen Unibody-Look sorgt. Einzig an der oberen Kante zeigt sich ein kleiner, aber kaum auffallender Schlitz. An der Rückseite kann man die Abdeckung allerdings ein klein wenig eindrücken, was für ein leises Knarzen sorgt. Auch an der Seite, vor allem aber unterhalb der Lautstärkewippe, knarzt es leicht - hier kann man dem günszigen Gerät schon etwas den niedrigen Preis anmerken. Passionierte Handy-Fotografen werden sich über den echten Kamera-Auslöser freuen, der in zwei Stufen arbeitet und gut zu bedienen ist. Lautstärkewippe und Power-Button machen ebenfalls keine Probleme.

Wie bei den anderen Xperia-Modellen hat Sony auch im Xperia M auf separate Android-Buttons verzichtet und stellt die Schaltflächen auf dem Display dar. Das wäre nicht unbedingt nötig, unterhalb des 4 Zoll großen Touchscreens wäre schon genug Platz gewesen. Zudem verschenkt diese Lösung wertvollen Platz, der für die Darstellung von Inhalten genutzt werden könnte. Beim Sony Xperia M ist das auch deshalb etwas ärgerlich, weil das Display weder besonders groß, noch übermäßig hochauflösend ist, es stellt 854 x 480 Bildpunkte dar. Es ergibt sich daraus eine Pixeldichte von 245 ppi -ausreichend, aber nicht rekordverdächtig.

Sony Xperia M Unboxing | (c) Areamobile

Das Display...

Sony Xperia M Unboxing | (c) Areamobile

...könnte etwas mehr...

Sony Xperia M Unboxing | (c) Areamobile

...Auflösung vertragen | (c) Areamobile

Im Alltag macht das Bravia-LCD-Display keine schlechte Figur. Farben werden naturgetreu dargestellt und die Kontraste sind scharf. Einzig die Blickwinkelstabilität lässt etwas zu wünschen übrig. Der Bildschirm wirkt ab einem Winkel von rund 45 Grad leicht gräulich und etwas dunkler. Dieses Phänomen war bereits beim Top-Modell Sony Xperia Z zu beobachten. Die maximale Helligkeit könnte ein wenig höher sein, das fällt allerdings nur in sehr heller Umgebung negativ auf.

Kamera, Musik, Multimedia und Video

Die Kamera an der Rückseite des Sony Xperia M im Test hat eine Auflösung von 5 Megapixel und verfügt über einen LED-Blitz, um zumindest ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen. Video-Aufzeichnungen sind nur in 720p möglich, Full-HD unterstützt Sony hier nicht. Praktisch ist der echte Kamera-Auslöser, der auch als Schnellstart-Button für die Kamera fungiert, um keine Schnappschüsse zu verpassen. Es wäre allerdings schön, wenn hier ein kurzes Vibrations-Feedback kommen würde.

Testfoto | (c) Areamobile

Sony Xperia M Originalaufnahme | (c) Areamobile

Die Bildqualität des Sony Xperia M ist durchschnittlich und kann mit guten Smartphone-Kameras nicht mithalten. Die Bilder werden tendenziell zu dunkel, Bereiche im Schatten verschwimmen schnell und Informationen gehen verloren. Zugleich gibt es eine Tendenz zu leichtem Farbrauschen. Die Kontraste und die generelle Bildschärfe gehen in Ordnung. Besser gefallen haben uns die Bilder im HDR-Modus, der sich vor allem für Aufnahmen mit stark unterschiedlich belichteten Stellen oder Kontrasten anbietet. Bewegte Objekte sorgen hier allerdings wie gewohnt für leichte Unschärfe.

Testfoto | (c) Areamobile

HDR verbessert das Ergebnis deutlich | (c) Areamobile

Testfoto | (c) Areamobile

Testfoto ohne...

Testfoto | (c) Areamobile

...und mit HDR | (c) Areamobile

Testfoto | (c) Areamobile

Noch einmal ohne...

Testfoto | (c) Areamobile

...und mit HDR | (c) Areamobile

Die Kamera-App von Sony bietet eine ganze Menge Optionen und verschiedene Modi und weiß auch auf dem Sony Xperia M im Test zu gefallen. Allerdings versagte sie im Test ab und an den Dienst und zeigte nur noch eine Fehlermeldung an. Hier hilft dann nur ein Neustart des Smartphones - ein unschönes Detail.

Video-Aufnahmen sind ebenfalls von durchschnittlicher Qualität und leiden ebenso unter einem etwas zu dunklen Bild. An ein Full-HD-Video von einer guten Handy-Kamera kommen die 720p-Aufnahmen des Sony Xperia M nicht ganz heran, vor allem dann, wenn man sie auf einem großen Monitor betrachtet. Die Tonqualität ist ordentlich.

Um als Multimedia-Maschine dienen zu können, sind vor allem drei Dinge nötig: Viel Speicherplatz, guter Sound und ein gutes Display. Das Display haben wir bereits betrachtet, es ist nicht schlecht, aber auch nicht herausragend gut und nur 4 Zoll groß. Beim Speicher sieht es allerdings dann tatsächlich düster aus. Unser Testexemplar des Sony Xperia M hatte magere 2 Gigabyte internen Speicher, das reicht kaum für den üblichen Mix aus Apps, Fotos und Musik, geschweige denn Videos. Immerhin lassen sich mittels microSD-Karte bis zu 32 Gigabyte nachrüsten.

Sony Xperia M Unboxing | (c) Areamobile

Lautsprecher an der Rückseite | (c) Areamobile

Beim Klang zeigt sich das Sony Xperia M im Test immerhin auf der Höhe. Nutzt man einen ordentlichen Kopfhörer, überzeugt das Android-Smartphone mit ausgewogenem Klang mit ausgeprägten Höhen und Tiefen. Unschön: Einen Kopfhörer legte Sony unserem Testgerät nicht bei. Die maximale Lautstärke ist großzügig ausgefallen. Der interne Lautsprecher könnte, wie so oft bei Smartphones, durchaus etwas lauter sein, zumal er nicht zum Verzerren neigt. Echte Bass-Klänge sucht man hier natürlich vergeblich. Für normale Einsatzzwecke reicht der interne Speaker des Sony Xperia M aber aus.

System: Hardware und Bedienung, Connectivity und Synchronisation

Das Herzstück des Mittelklasse-Modells von Sony ist ein 1 Gigahertz schneller Dual-Core-Prozessor von Qualcomm, der auf immerhin 1 Gigabyte Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. Das reicht für den Alltag aus, ein Samsung Galaxy S4 Mini oder HTC One Mini sind ähnlich schnell. An die Leistung eines Quad-Core-Androiden kommt das Xperia M aber natürlich nicht ran - da sprechen wir aber auch über eine andere Preisklasse als die knapp 240 Euro, die das Sony-Handy kostet. In den üblichen Benchmark-Tests, deren Aussagekraft für den Alltag immer etwas begrenzt ist, schneidet das Xperia M nicht schlecht ab.

BenchmarkErgebnis
AnTuTu9.786 Punkte
Quadrant4.090 Punkte
3DMark Ice Storm4.166 Punkte
3DMark Ice Storm Extreme2.189 Punkte
Sunspider1.865,9 ms
Vellamo HTML51.764 Punkte
Vellamo Metal436 Punkte

Auf dem Sony Xperia M läuft Android 4.1.2 Jelly Bean, wie es um Updates auf neuere Versionen des Betriebssystems bestellt ist, hat Sony noch nicht verlauten lassen. Die Navigation im System läuft flüssig, lediglich aufwendige Webseiten oder große Apps brauchen ab und an ein wenig länger. Die Sony-eigene Oberfläche, die auf der kompletten aktuellen Xperia-Reihe zum Einsatz kommt, ist recht dezent und verändert das Google-Betriebssystem nicht allzu stark. Besonderheiten auf Software-Seite gibt nicht allzu viele, allerdings hat Sony neben den Google-Angeboten noch eigene Stores für Musik und Videos im Angebot.

Sony Xperia M Unboxing | (c) Areamobile

Areamobile auf dem Sony Xperia M | (c) Areamobile

In Sachen Konnektivität hat Sony dem Xperia M zwar kein LTE, aber immerhin HSPA+ spendiert. Für den Nah-Bereich ist neben WLAN und Bluetooth 4.0 auch NFC an Bord, DLNA-Unterstützung bietet das Sony Xperia M ebenfalls. Mit Hilfe von Xperia Link lassen sich Inhalte auch auf dem Fernseher wiedergeben. Wird das Sony-Smartphone über USB am PC angeschlossen, installiert sich der Sony PC Companion für den leichteren Austausch von Daten und die Installation von Updates.

Telefonfunktionen und Akkulaufzeit

Die Gesprächsqualität des Sony Xperia M ist ordentlich, bis auf ein gelegentlich auftretendes leichtes Rauschen sind beide Gesprächspartner gut zu verstehen. Die Unterdrückung von Umgebungsgeräuschen könnte etwas besser ausfallen. Telefoniert man in lauter Umgebung über Freisprechen, kommt der Lautsprecher irgendwann an seine Grenze, abseits dessen funktioniert auch dies ohne nennenswerte Probleme.

Sony Xperia M Unboxing | (c) Areamobile

Der Akku ist gut | (c) Areamobile

Der wechselbare Akku des Sony Xperia M hat eine Kapazität von 1.700 mAh und ist damit für die verbaute Technik ordentlich ausgefallen. Die Laufzeiten kommen zwar wie üblich nicht an die Hersteller-Angaben heran - angebliche 552 Stunden Standby wären immerhin stolze 23 Tage - , bewegen sich für Smartphones aber im guten Mittelfeld. Heißt: Über den Tag kommt man mit dem Sony Xperia M, bei sparsamer Nutzung sind auch zwei Tage drin, für mehr müsste man sich schon einschränken.

Fazit

Das Sony Xperia M ist ein klassisches Mittelklasse-Smartphone. Es kann eigentlich alles, aber nichts besonders gut. Im Gegensatz zu den Geräten, die wir vor zwei bis drei Jahren in diese Kategorie eingeordnet haben, ist da aber eigentlich nichts schlechtes mehr dran. Zum Preis von unter 240 Euro bekommt die Kundschaft hier ein Android-Smartphone mit recht aktueller Software, das im Alltag keine Probleme mit der Geschwindigkeit hat und eine ordentliche Akku-Ausdauer mitbringt. Gut, das Display könnte mehr Auflösung vertragen und die Kamera etwas besser sein, auch die Verarbeitung lässt etwas zu wünschen übrig - aber zu diesem Preis kann man eben nicht alles haben. Einzig der geringe interne Speicher ist ein wirklich unschönes Detail.

').appendTo('body').dialog({modal:true,width:'520px',close:function(){$(this).remove()},title:'Artikel per Email weiterempfehlen'}).load("/service/seite-empfehlen/t/handy/i/3592") });

Sony Xperia M Test: Angriff auf die Mittelklasse | herdersa | 5

0 comments :

Post a Comment