{Samsung Galaxy S4 Test: Besser als alle anderen Smartphones} Einzelheiten, Testen, Update
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Testüberblick Samsung Galaxy S4
Tops und Flops
- Tops
- Herausragende technische Ausstattung
- Flut an smarten Funktionen
- Sehr gute Kamera
- Klasse Display
- Strammer Akku
- Flops
- Viele Zusatzfunktionen kaum nutzbar
- Glänzendes Kunststoffgehäuse/ altes Design
Samsung Galaxy S4 Test: Besser als alle anderen Smartphones
HTC und Sony haben Anfang des Jahres sehr starke Smartphones auf den Markt geworfen, Samsung folgt erst jetzt mit dem Galaxy S4. Es bietet neben Spitzentechnik eine riesige Menge an berührungslosen Steuerungsmöglichkeiten und Features zum Teilen von Inhalten. Reicht das, um an die Erfolge der Vorgänger anzuknüpfen? Wir verraten im Test, ob sich das Warten auf das Galaxy S4 gelohnt hat.
Design, Verarbeitung und Display
Samsung hat schon vor der Präsentation des Galaxy S4 klar gemacht, dass man auch weiterhin bei Polykarbonat als Werkstoff für das Topsmartphone bleiben werde - entgegen vieler Nutzerstimmen, die zur Verbesserung des Wertigkeitseindruckes Metall forderten. Allerdings könne man nur mit Kunststoff die angestrebt hohen Produktions- und Verkaufszahlen erreichen, hieß es bei Samsung. Nimmt der Hersteller hier geringere Qualität zugunsten von Quantität in Kauf? Ein schwieriges Thema, denn Design und Wertigkeit liegen überwiegend im Auge des Betrachters oder um es klarer zu sagen: Es geht in diesem Kapitel viel um persönlichen Geschmack.
Im Test: Samsung Galaxy S4
Am Design hat sich auf den ersten Blick kaum etwas im Vergleich zum S3 verändert
Aber der Rahmen wirkt hochwertiger | (c) Areamobile
Fakt ist, dass Polykarbonat ganz praktische Vorteile bietet. Da wären etwa die gute Verarbeitungsmöglichkeit, das geringe Gewicht und nicht zuletzt eine optimale Durchlässigkeit für Funkwellen - und darauf ist schließlich jedes Handy angewiesen. Allerdings hat Samsung die Kritik am Kunststoff des Galaxy S4 auch geradezu heraufbeschworen. Denn einer der Hauptkritikpunkte am Galaxy S3 war neben dem labberig dünnen Akkudeckel vor allem die glänzend glatte Oberfläche. Und die hat der Hersteller beim neuen Topmodell unverändert übernommen. Neu ist hingegen nur eine filigrane Rautenstruktur, die beim weißen Modell aber erst auffällt, wenn man das Gerät sehr genau betrachtet. Das schwarze Gerät ist da weit extrovertierter, denn die hauchdünnen Linien, die hier für das Rautenmuster sorgen, glänzen metallisch. Je nach Lichteinfall wirkt das Gerät daher mehr silber-eloxiert als schwarz. An der glatten Oberfläche, die sich bisweilen rutschig, fast schon seifig anfühlt, hat der Hersteller aber erneut nichts geändert, und auch am Grunddesign haben sich viele inzwischen satt gesehen. Sieht so eine "herausragende Stellung innerhalb der Marke Samsung" aus, wie Samsung-Manager Hans Wienands in einem Interview erklärt hatte? In den Augen vieler Kunden wohl nicht.
Die Rückseite sieht...
...bis auf Kleinigkeiten wie Lautsprecher...
...und Rautenmuster fast identisch aus | (c) Areamobile
Dafür hat es an anderer Stelle klare Verbesserungen gegeben. Die Formensprache des Samsung Galaxy S4 im Test ist zwar immer noch sehr rund, allerdings hat sich der Formfaktor etwas mehr dem Galaxy S2 angeglichen, ist also wieder etwas kantiger geworden. Im Vergleich zum Sony Xperia Z ist das Galaxy S4 aber geradezu eine einzige Rundung. Und das macht sich in der Hand auch viel besser als der Sony-Klotz - bei aller Liebe für das außergewöhnliche Design des Xperia Z. Doch im direkten Vergleich schmiegt sich das Galaxy S4 gut an die Handinnenfläche. Noch besser hat das allerdings beim noch einmal etwas rundlicheren Galaxy S3 funktioniert.
Dafür platziert Samsung beim Galaxy S4 nun einen Rahmen rund um das Gehäuse, der dieses Mal gebürstetem Metall täuschend ähnlich sieht. Er ist außerdem nicht mehr leicht geschwungen, sondern zieht sich gleichmäßig um das Gerät, das wirkt noch etwas edler. Wer beim S4-Rahmen den Unterschied zwischen Kunststoff und echtem Metall erkennen will, muss entweder äußerst genau hinschauen oder das Material anfassen - Metall ist normalerweise kälter als Kunststoff. Tatsächlich stellt man auch nur durch Berührung fest, dass Lautstärkewippe und Powerbutton tatsächlich aus Metall bestehen. Das dürfte zumindest für lange Haltbarkeit sorgen, zumal Tastenhub und Druckpunkt auch sehr gut ausfallen. Die Erfühlbarkeit ist auch gegeben, Samsung liefert hier richtig gute Arbeit ab.
Vorteil Galaxy S4: Der Akkudeckel ist...
...zwar labberig, aber abnehmbar und...
...bedeckt einen starken, wechselbaren Akku | (c) Areamobile
Das gilt auch und insbesondere bei den Maßen des Samsung Galaxy S4. Denn das neue Topsmartphone des koreanischen Herstellers im Test ist nicht nur noch einmal etwas leichter geworden als das Federgewicht S3, sondern trotz größerem Display sogar minimal kleiner. So ist zwar die Länge des Gerätes mit 136,6 Millimeter gleich geblieben, allerdings wurde die Breite geringfügig von 70,6 Millimeter auf 69,8 Millimeter reduziert und die Bautiefe sogar von ohnehin schlanken 8,6 Millimeter beim S3 auf jetzt nur noch minimalistische 7,9 Millimeter. Damit liegt das Samsung-Modell gleichauf mit dem Sony Xperia Z, das zu den dünnsten Smartphones auf dem Markt gehört.
Erreicht hat Samsung die geschrumpften Maße des Galaxy S4 auch dadurch, dass neben und auch unter dem Display des Smartphones noch einmal deutlich weniger Platz verschwendet wird als noch beim Galaxy S3. Besonders die seitlichen Ränder sind bei unserem Gerät im Test verschwindend schmal. Die Verarbeitungsqualität hat darunter aber nicht gelitten, wie schon beim Vorgänger ist sie vorbildlich. Die seitlich minimal schräg angeschliffenen Tasten sitzen fest im Gehäuse - das gilt auch für den mechanischen Homebutton, an dem Samsung nach wie vor festhält. Der Rahmen um die Front weist höchstens einen minimalen, dafür aber sehr gleichmäßigen Spalt auf, Schmutz sollte sich darin eigentlich kaum sammeln können. Selbst der chromglänzende Lautsprecher über dem Display ist passgenau eingefügt.
Das S4 (oben) ist hochwertiger und...
...trotz größerem Display sogar...
etwas kleiner und dünner als das S3 | (c) Areamobile
Dennoch hat uns im Test nicht alles am Galaxy S4 gefallen - unabhängig vom Design, das, auch wenn es sehr nah am Erscheinungsbild des Galaxy S3 angelehnt ist, stark Geschmackssache ist. Dazu gehört auf der Rückseite die Tatsache, dass die Kameraoptik in einer minimalen Ausbuchtung leicht aus dem Gehäuse hervorsteht. Das dürfte der Dicke der Kameratechnik geschuldet sein - glaubt man dem Konkurrenten Huawei, so passt eine 13-Megapixel-Optik gar nicht in ein 7,9 Millimeter messendes Gehäuse. Das behauptete der Hersteller zumindest bei der Vorstellung des Ascend P2, das 8,4 Millimeter dünn ist. Hat Samsung etwa die Physik ausgetrickst? Ebenfalls nicht ganz optimal gelöst ist die Beleuchtung der beiden Sensortasten unter dem Display. Das bereits erwähnte Rautenmuster ist nicht nur auf der Rückseite zu finden, sondern auch auf der Front ober- und unterhalb des Displays. Dabei hat Samsung offenbar vergessen, den Bereich für die Sensortasten auszusparen. Als Resultat sehen die beiden leuchtenden Symbole punktiert aus - kein gutes Bild für einen Branchenriesen wie Samsung. Die Funktionalität der Tasten ist davon aber natürlich nicht betroffen.
Display
Pixel findet man hier nur mit der Lupe | (c) Areamobile
Samsung baut in das Galaxy S4 ein Super-AMOLED-Display mit 5 Zoll ein, das zudem mit Full-HD-Auflösung (1.920x1.080 Pixel) protzt. Daraus ergibt sich eine Pixel-Dichte von stolzen 441 Bildpunkten pro Zoll - schärfer als das Retina-Display des iPhone 5 und auf einem Level mit dem Sony Xperia Z. Doch im Gegensatz zum Xperia Z ist das Display des Galaxy S4 im Test absolut blickwinkelstabil und verblasst nicht nennenswert, auch wenn sich bei extremen Blickwinkeln bisweilen ein leichter Blaustich einschleicht. Und natürlich sind die Farben dank AMOLED-Technologie absolut satt. Das muss man mögen, andernfalls kann die Farbsättigung allerdings auch in den Einstellungen angepasst werden. Insgesamt scheint die Farbtreue beim S4-Screen höher als beim Vorgängermodell zu sein und spätestens bei der sagenhaften Auflösung von 1.080p sind auch bei AMOLED keine einzelnen Pixel, Ausfransungen oder Punktraster mehr zu sehen.
Das Galaxy S4 hat derzeit eines der besten Displays auf dem Markt, das effektiv sogar noch größer ist als beim Sony Xperia Z - Samsung verwendet schließlich keine On-Screen-Tasten zur Steuerung des Gerätes, die einen kleinen Teil des Displays beanspruchen. An der hervorragenden Qualität ändern auch die Tatsachen nichts, dass das S4-Display AMOLED-typisch nicht allzu hell ist und weiß eher leicht gräulich wirkt. Beides fällt im Alltag aber nur im Vergleich zu in diesen Bereichen besseren Geräten wie etwa dem HTC One auf, stören aber ansonsten nicht. Höchstens die geringere Helligkeit bemerkt man, wenn man etwa unter direkter Sonneneinstrahlung versucht, noch alle Details zu erkennen. Hier sollte man besser ein schattiges Plätzchen aufsuchen - zumindest eher als bei Geräten mit LCD-Display. Nett: Beim S4 darf auch die automatische Display-Helligkeit den eigenen Bedürfnissen angepasst werden - vorbei also die Zeiten, in denen die Automatik immer zu dunkel war.
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