{Asus Google Nexus 7} Einzelheiten, Testen, Update
{Asus Google Nexus 7} Einzelheiten, Testen, Update
Google meldet sich mal wieder mit einem Tablet-PC zurück im Markt. Das Google Nexus 7 wird von Asus hergestellt und kann sich durchaus behaupten. Doch ob das ca. 200 Euro Tablet des Suchmaschinenriesen tatsächlich mit den hochwertigen Modellen der Konkurrenz Schritt halten kann, bezweifeln viele Hobbytechniker sowie zahlreiche Telekommunikationsexperten. Wir haben deshalb das Nexus 7 einen gründlichen Tablet-PC-Test unterzogen und wurden überrascht.
Design und Verarbeitung
Von vorn betrachtet lässt sich das Nexus 7 einfach nur loben: Ein glasklares Display, ein klavierlackfarbener Bildschirmrand und ein sehr schmaler Gehäuseabsatz verleihen dem Modell ein wirklich sehr luxuriöses und edles Erscheinungsbild. Sobald man das Modell jedoch in den Händen hält, fällt schnell das Plastikgehäuse auf. Den Glamour der Vorderseite drängt die Rückseite schnell in den Schatten, lässt sich jedoch durchaus gut in den Händen halten und ist insgesamt sehr hochwertig und professionell verarbeitet. Hier macht sich die Erfahrung des Koproduzenten Asus bemerkbar. Schließlich konnte der Notebookspezialist bereits mit diversen Tablet-PC-Reihen wie zum Beispiel mit der Transformer-Serie durchaus überzeugen. Außerdem darf das Nexus 7 mit einem Gewicht von 330 Gramm und Ausmaßen von 19,6 x 12 x 1,1 Zentimetern als sportlich und handlich bezeichnet werden.
Display & Bedienung
Sämtliche Eingaben und Befehle werden über den 7 Zoll großen beziehungsweise kleinen Bildschirm getätigt: Für manche Benutzer mag die 17 Zentimeter breite Bildschirmdiagonale ausreichen, anderen Benutzern fällt die Anzeige wiederum zu klein aus. In unserem Google Nexus 7 Test störte uns die Bildschirmgröße jedenfalls nicht. Schließlich kommen die 1.280 x 800 Pixel und über 16 Millionen Farben auf der kompakten Oberfläche besonders gut zur Geltung. Allerdings darf der geringe Helligkeitswert von 300 Candela pro Quadratmeter durchaus als ein kleiner Minuspunkt angesehen werden, da sich zum Beispiel Texte auf dem Bildschirm unter direktem Einfall von Sonnenstrahlen nur sehr schlecht lesen lassen. Dennoch kann das IPS-Panel überzeugen: Auf Befehle reagiert die Multitiouch-fähige Oberfläche innerhalb weniger Millisekunden und kann mit einem absolut lobenswerten und klaren Bild dienen.
Hardware
Den größten Pluspunkt des Nexus 7 stellen eindeutig Prozessor und Arbeitsspeicher dar. So durften wir während des Google Nexus 7 Tests eine atemberaubende Geschwindigkeit erleben, da der auf 1,3 GHz getaktete Nvidia Tegra 3 Chipsatz und der 1 GB große Arbeitsspeicher schlichtweg für Geschwindigkeit der neuesten Generation sorgen. Egal ob Ihr mit dem Gerät im Internet surft, Dateien vom PC im Eigenheim per USB-Verbindung überträgt oder aber mehrere Programme, sprich Apps, zur selben Zeit laufen lässt; das Nexus 7 kommt selbst im Multitaskingmodus mit komplizierten Aufgaben zurecht und lässt keinerlei Ruckler oder Stotterer aufkommen.
Der interne Speicher, welcher nicht erweitert werden darf, erhält von uns jedoch weniger Lob. Denn falls Ihr Euch die günstige 8-GB-Version anschafft, müsst Ihr durchaus überlegen, welche Lieder, Videos und Apps Ihr unbedingt auf das Gerät ablegen wollt. Für alle, die bereit sind, etwas mehr Geld auszugeben, bietet Google allerdings auch eine Variante mit einem 16 GB großen Flash-Speicher an. Mittlerweile bekommt man aber auch bereits die gute 16 GB Variante für unter 200 Euro. Das ist ein sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis.
Ein dickes Lob erntet zu guter Letzt allerdings noch der Akku. Denn im Test hielten die Lithium-Ionen-Zellen satte sieben Stunden bei voller Leistung durch ein Spitzenwert!
Software & Besonderheiten
Als Softwarepaket findet Ihr auf dem Google Nexus 7 lediglich das Betriebssystem Android in der Version 4.1 alias Jelly Bean. Ein zusätzliches Software-Inventar à la Online-Speicher, Office-Paket oder App-Manager sucht man auf dem Modell vergebens. Das tut dem Tablet-PC-Spaß jedoch keinen Abbruch, da das Betriebssystem so rund wie nie zuvor läuft und längere Ladezeiten zur Seltenheit macht.
Leider fällt das Zusatzpaket der Hardware ebenfalls recht mau aus: So findet Ihr neben einem USB-Anschluss der zweiten Generation lediglich eine Klinke für einen 3,5-Millimeter-Audioausgang. Speicherkartenslot, HDMI- und VGA-Ausgang sowie eine Kamera sucht man auf, am und in dem Nexus 7 vergeblich.
Wer ein Smartphone besitzt, kann sich auch problemlos die nur WLAN Variante zulegen und über die Datenverbindung des Smartphones auf dem Tablet unterwegs im Internet surfen. Das funktionierte im Test tadellos.
Fazit:
Trotz des Schnäppchenpreises von mittlerweile unter 200 Euro für die 16GB Variante bringt Google mit dem Nexus 7 ein wirklich hochwertiges Tablet-Modell auf den Markt. So müsst Ihr zwar durchaus einige Abstriche in Kauf nehmen, doch im Großen und Ganzen waren wir nach unserem ausführlichen Google Nexus 7 Test mehr als begeistert von dem günstigen Scheibenwunder. Allerdings solltet Ihr Euch gut überlegen, ob Ihr nicht ein Stückchen tiefer in die Tasche greifen und Euch gleich die 16-GB-Version zulegen wollt.
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