HTC One max im ersten Test

{HTC One max im ersten Test} Einzelheiten, Testen, Update

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Bildgewaltige 5,9 Zoll: Im ersten Test überzeugte vor allem der Big-Screen des HTC One max. Kleinere Mängel muss HTC allerdings vor dem Marktstart noch beheben.

HTC One max: Erster Eindruck

Nach der Schrumpfkur folgt die XXL-Version: Das HTC One bekommt neben dem One mini nun mit dem One max seinen zweiten Sidekick. Und der ist vor allem eins: Ganz schön groß.

Das Display des One max misst enorme 5,9 Zoll in der Diagonalen. Dabei ist es auf der gleichen technischen Basis aufgestellt wie das One, arbeitet beispielsweise mit dem gleichen Prozessor, bietet die gleiche Kamera und ist nur hier und da etwas aufgebohrt.

Wir hatten die Möglichkeit auf einer Presseveranstaltung in München ein Vorserienmodell des One max zu testen. Der Giganto-Screen ist HTC-typisch sehr gut, er leuchtet hell, ist kontraststark und löst in Full-HD auf. Auch bei schrägem Blickwinkel bleiben die Farben naturgetreu.

Die auf dem Testgerät gespeicherten Videos hinterlassen bei der Wiedergabe einen hervorragenden Eindruck. Die Empfindlichkeit des Touchscreens überzeugt ebenfalls, er interpretiert jede Eingabe fehlerfrei.

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Zweites Highlight des One max ­ist der auf der Rückseite platzierte Fingerabdrucksensor. Er soll die Sicherheit verbessern und dient zum Entsperren des Sperrbildschirms; seine Position unterhalb der Kamera ist clever und mit dem Zeigefinger gut zu erreichen.

Es lassen sich bis zu drei unterschiedliche Fingerabdrücke abspeichern. Wie gut das in der Praxis funktioniert, kann nur ein intensiver Test zeigen. Beim Produkt-Launch klappte das in der Präsentation jedenfalls reibungslos.

Die Designsprache des One max ist an das One angelehnt, hochwertiges Aluminium dominiert die sehr edle Rückseite. Der Gehäuserand ist allerdings wie beim One Mini aus Polycarbonat. Dadurch wirkt das One max in seiner Gesamterscheinung nicht ganz so hochwertig wie das One.

Das liegt auch an der abnehmbaren Rückseite. Über eine kleine Schiebetaste an der linken Gehäusekante wird die Alu-Rückseite aus ihren Fugen gelöst und lässt sich komplett abnehmen.

Um den Akku zu tauschen? Leider nein, der ist weiterhin fest verbaut und mit 3300 mAh eine echte Ansage. Aber eine Micro-SD-Speicherkarte findet nun Platz darauf hat HTC bei One und One mini verzichtet. Der Haken an der Sache: Der Alu-Deckel schließt beim getesteten Vorserienmodell des One max nicht zu 100 Prozent plan mit den restlichen Komponenten ab, er wackelt ein wenig. Hier sollte HTC bis zum Marktstart unbedingt noch nachbessern.

Aprops Speicher: Das One max gibts nur in der 16-Gigabyte-Version, knapp elf Gigabyte stehen dabei ab Werk zur freien Verfügung. In Kombination mit dem erweiterbaren Speicher geht das absolut in Ordnung.

Laut HTC soll das One max das Verschieben von Apps auf die Speicherkarte erlauben; trotzdem wichtig zu wissen: Trotz Herstellerfreigabe lässt sich nicht jede App auslagern.

Im Profil könnte das One max fast ein Tablet sein.

Mit der Handhabung ist es bei solch großen Dimensionen freilich immer so eine Sache. Um das max ordentlich zu bedienen, sollte man beide Hände frei haben. Dank seiner elegant abgerundeten Seiten schmiegt es sich aber erstaunlich gut in die Handflächen.

Das One max wird ab Werk mit Android 4.3 und der neuen Version von HTCs Benutzeroberfläche Sense 5.5 ausgeliefert werden.

Letztere bietet einige Verbesserungen, die vor allem den Blinkfeed betreffen. Neben der überarbeiteten Suchfunktion gibt es nun auch eine offline verfügbare Leseliste für Blinkfeed-Inhalte. Neu ist auch der Off-Button wer Blinkfeed nicht mag, kann ihn nun unkompliziert ein- und ausschalten.

Das Kamera-Feature Zoe unterstützt beim One max nun Dual-Videoaufnahme, kann also mit Front- und Hauptkamera gleichzeitig Videos aufnehmen; ebenfalls neu: Die Zoe-Videoclips können jetzt mit eigener Musik und selbst definierter Musikausschnitte hinterlegt werden.

Übrigens: Das Sense-5.5-Update soll es zeitnah auch für das One geben, One-Mini -Besitzer werden sich wahrscheinlich noch bis Ende November gedulden müssen.

HTC One max

© connect

Das HTC One max misst 164 x 83 x 10 Millimeter.

HTC One max: Ausstattung

+ Fingerabdrucksensor
+ erweiterbarer Speicher
+ hochwertiges Aluminium-Gehäuse
+ Kamera bietet HDR-Modus und dreht Full-HD-Videos
+ schnelles Internet per LTE und WLAN 802.11 a/b/g/n/ac
+ Bluetooth 4.0
+ NFC
+ UKW-Radio
- fest verbauter Akku

HTC One max: Bedienung

+ großes, helles und brillantes Display
+ gute Performance
+ einfache Bedienung dank Sense 5.5
+ überarbeitete Blinkfeed-Integration
- kaum mit einer Hand zu bedienen

HTC One max: Lohnt sich das Warten?

Wer auf der Suche nach einem High-End-Smartphone mit möglichst großem Screen ist, sollte noch ein paar Wochen bis zum Marktstart Ende Oktober warten und sich das Teil dann einmal genauer anschauen.

Ganz billig wirds freilich nicht, HTC veranschlagt knapp 700 Euro für das One max, das es vorerst nur in der Version weiß-silber und mit 16 GB Speicher geben wird.

Soweit wir das nach unserem ersten Test beurteilen können, könnte sich die Investition aber durchaus lohnen. Der Screen des One max überzeugt, die Performance ist top, das Feature-Paket üppig. Wenn jetzt noch der Alu-Deckel seinen festen Platz findet, werden die Karten unter den Riesen-Smartphones neu gemischt.

Technische Daten

  • Maße: 164 x 83 x 10 mm
  • Gewicht: 217 g
  • Display:  5,9 Zoll, 1920 x 1080 Pixel
  • Prozessor:  1,7-Ghz-Quad-Core, Snapdragon 600, Adreno 320 GPU
  • Plattform: Android 4.3 und Sense 5.5
  • Speicher: rund 11 GB frei, per MicroSD-Karte erweiterbar, 2 GB RAM
  • Akku: 3.300 mAh
 
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