{Quartalszahlen: Google streicht Milliarden ein und schleppt Motorola mit} Einzelheiten, Testen, Update
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Die Quartalszahlen von Google, die Konzernchef Larry Page gegenüber Analysten vorgestellt hat, sind beeindruckend ausgefallen. Als Klotz am Bein des Suchmaschinen-Giganten erweist sich allerdings immer mehr der Handy-Hersteller Motorola.
Google und sein Anhängsel | (c) Montage AM
"Google hatte ein weiteres starkes Quartal", so Larry Page - und wie. Der Umsatz des Internet-Konzerns stieg auf fast 15 Milliarden US-Dollar, das sind 12 Prozent Zuwachs. Der Gewinn nach Abzug aller Kosten liegt bei 3 Milliarden Dollar, 36 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Anleger dürfen sich ebenfalls freuen, denn die Zahlen, die besser ausgefallen sind als erwartet, beflügeln die Google-Aktie. Sie stieg um 7 Prozent auf ein neues Allzeit-Hoch von über 950 Dollar. Seit Jahresbeginn legte die Aktie rund 34 Prozent zu (kompletter Kursverlauf bei Wallstreet Online).
Google hat, bei solchen Zahlen kaum verwunderlich, mittlerweile beachtliche Bargeld-Reserven aufgehäuft. Zuletzt sollen es 56,5 Milliarden Dollar gewesen sein, über die Google verfügen kann. Konkurrenten im Geschäft der Suchmaschinen und der Online-Werbung haben es mittlerweile immer schwerer, neben dem alles erdrückenden Konzern noch einen Platz zu finden, eingesessene Firmen wie Yahoo kommen kaum noch auf die Füße, die Microsoft-Suchmaschine Bing führt noch immer ein Nischendasein.
Motorola geht es schlecht
Das Sorgenkind in der Google-Bilanz bleibt der traditionsreiche Handy-Hersteller Motorola, den Google im vergangenen Jahr für satte 12,5 Milliarden Dollar gekauft hatte. Während das umfangreiche Patent-Portfolio von Motorola für Google viel Wert besitzt, krankt das Handy-Geschäft auch nach der Vorstellung des Moto X weiter. Der Umsatz von Motorola schrumpfte auf 1,1 Milliarden Dollar, am Ende steht ein Verlust von 248 Millionen Dollar. Bei den Gewinnen und Bargeldreserven, die Google insgesamt einstreicht, kann sich der Internet-Riese das aber locker leisten. Ein schönes Spielzeug darf da auch einmal Geld kosten - viel mehr ist Motorola momentan nämlich nicht mehr.
Mehr zum Thema: Google+, Smartphone, Smartphone-Markt
Quelle: Handelsblatt
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