Blackberry-Krise: Lenovo interessiert an Blackberry-Kauf

{Blackberry-Krise: Lenovo interessiert an Blackberry-Kauf} Einzelheiten, Testen, Update

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Zwar hat sich mit Fairfax Financial im September bereits ein zahlungskräftiger Investor für Blackberry gefunden, allerdings lotet das angeschlagene Unternehmen scheinbar immer noch seine Möglichkeiten aus. Nach Google und Intel ist nun auch der chinesische PC-Hersteller Lenovo an einer Investition interessiert.

Blackberry Logo Krise | Foto: Areamobile

In einem diese Woche publizierten öffentlichen Brief wendete sich das Team des krisengeschüttelten Unternehmens Blackberry an seine Kunden. Kern-Aussage: "Macht euch keine Sorgen, wir haben alles im Griff." Denn obwohl der angeschlagene Konzern noch liquide zu sein scheint, bemüht man sich berkanntermaßen bereits seit geraumer Zeit um Investoren, die Blackberry aus den roten Zahlen helfen sollen. Mit Fairfax Financial wurde im September bereits ein solcher Großinvestor gefunden, allerdings werden auch die Angebote anderer Interessenten ausgewertet. Samsung, LG, Google und zuletzt auch die Blackberry-Gründer haben alle ihrerseits verkündet, an einem Kauf von unterschiedlich hohen Anteilen interessiert zu sein. Nun meldet sich auch Lenovo zu Wort.

Der chinesische Hersteller ist vor allem für seine Fertigung von Desktop-PCs und Laptops bekannt, ist auf diesem Gebiet außerdem weltweiter Marktführer. Wie das Wallstreet Journal nun unter Berufung auf eine herstellerinterne Quelle berichtet, bereiten die Chinesen offenbar ein entsprechendes Angebot an Blackberry vor, das am 4. November eingereicht werden könnte. Lenovo konnte in der Vergangenheit auch mit der Herstellung von Smartphones Punkte sammeln und ist vor allem auf dem Heimatmarkt weit verbreitet. Im zweiten Quartal 2013 brachte es der Konzern auf einen Marktanteil von 4,7 Prozent, während Blackberry auf 2,7 Prozent rutschte. Mit einer Akquirierung des Konkurrenzunternehmens könnte Lenovo weiter auch auf den westlichen Märkten Fuß fassen wollen, die für chinesische Marken in der Regel schwerer zu erreichen sind. Eine solche transnationale Investition muss in Kanada erst durch ein Regierungsgremium abgenickt und auf Sicherheitsrisiken für die Nation überprüft werden.

Trotz der derzeitigen Schieflage des Konzern veröffentlichte Blackberry dieser Tage mit dem Z30 das für den Hersteller erste Smartphone mit 5-Zoll-Bildschirm. In unserem Testbericht bescheinigten wir dem Gerät eine gute Endnote - ein Zeichen dafür also, dass die Krise nicht unbedingt auf die Qualität der Produkte zurück zu führen ist.

Quelle: Wall Street Journal via Bloomberg

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