{ZTE Open Test: Firefox OS steckt noch in den Kinderschuhen} Einzelheiten, Testen, Update
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Tops und Flops
- Tops
- Lange Akkulaufzeit
- Nicht in Deutschland verfügbar
- Flops
- Hardware nicht mehr zeitgemäß
- Schlechtes Display
- Schlechte Kamera
- Betriebssystem (noch) nicht konkurrenzfähig
ZTE Open Test: Firefox OS steckt noch in den Kinderschuhen
Das ZTE Open ist das erste Smartphone mit Firefox OS, das in Europa auf den Markt gekommen ist. Wir konnten bereits ein Testgerät ergattern, obwohl Firefox-Handys noch nicht in Deutschland erhältlich sind. Im Test haben wir dem ZTE Open in Sachen Hardware und Software auf den Zahn gefühlt und sind dabei auf so manchen empfindlichen Nerv gestoßen.
Design & Verarbeitung
Bevor wir das ZTE Open im Test in die Mangel nehmen, müssen drei wichtige Punkte genannt werden, die man stets im Kopf behalten sollte. 1.) Das Gerät kostet (in Spanien) nur rund 70 Euro ohne Vertrag. 2.) Es ist eines der allerersten Firefox-Smartphones mit der Ursprungs-Version des Betriebssystems. 3.) Es ist in Deutschland nicht erhältlich, sondern für andere Märkte gedacht. Als Pionier der neuen Open-Source-Plattform ist das ZTE Open aber sehr spannend. Uns wurde das Testgerät aus Spanien von o2 zur Verfügung gestellt.
ZTE Open mit Firefox OS im Test | (c) Areamobile
Den günstigen Preis sieht man schon rein äußerlich ziemlich schnell. Das ZTE Open steckt in einem recht billig wirkenden Kunststoff-Gehäuse, in unserem Fall in blau gehalten, der Rahmen ist schwarz. Die Rückseite des kleinen Smartphones ist abnehmbar und wie bei Samsung und anderen nur mit Clips befestigt. Die Abdeckung ist sehr dünn, öffnet sich recht leicht, ist dafür aber ziemlich fummelig zu verschließen - keine allzu gute Kombination.
Rückseite
Profil
geöffnet | (c) Areamobile
Das Gehäuse ist zwar weder besonders dünn (12,5 Millimeter) noch leicht für die Größe (120 Gramm), liegt aber dennoch gut in der Hand, vor allem wegen der abgerundeten Ecken und Kanten. Die Kamera an der Rückseite hat keinen LED-Blitz, daneben findet sich der recht ungewöhnlich platzierte Lautsprecher hinter einem schmalen Schlitz. Eine Frontkamera gibt es nicht. Die restlichen Bedienelemente sind platziert wie gewohnt: USB-Port unten, 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse und Power-Button oben, Lautstärkewippe an der Seite.
Display
Mag man die Auswahl des Materials und die wenig hochwertige Verarbeitung bei dem Preis noch tolerieren, kommen wir mit dem Display wir zu einem echten Sorgenkind. Der Bildschirm des ZTE Open hat bei einer Größe von 3,5 Zoll eine Auflösung von mickrigen 480 x 320 Pixel zu bieten. In Zeiten von Full-HD-Smartphones und Retina-Displays ist das schon ein schwerer Schlag ins Kontor.
Das Display ist schlecht...
...und nicht gut zu bedienen | (c) Areamobile
Noch schlimmer wird es allerdings, weil das Display noch dazu von miserabler Qualität ist: zu dunkel, nicht wirklich scharf und kontrastarm. Vor allem aber die Blickwinkelstabilität lässt deutlich zu wünschen übrig. Wird das ZTE Open nicht direkt von vorne betrachtet, wird die Darstellung je nach Kipp-Richtung entweder viel zu hell (von unten betrachtet), nahezu schwarz (von oben) oder grau und farblos (von der Seite). Text ist in fast allen Größen unscharf, Bilder sehen schlicht nicht schön aus. Günstiger Preis hin oder her, so macht das einfach keinen Spaß. Die Bedienung geht auch nicht gerade leicht von der Hand, die kleinen Tasten der virtuellen Tastatur sorgen zusammen mit der ungenauen Umsetzung der Fingerberührungen für eine wahre Flut an Vertippern. Vor allem Passwörter erfordern höchste Konzentration, weil die Tastatur beim Tippen zwar manchmal, aber nicht immer anzeigt, welchen Buchstaben man denn nun getroffen hat. Auch Wischgesten nimmt das ZTE Open nur unwillig entgegen, beim Öffnen des Notification Centers am oberen Bildschirmrand sind meist mehrere Versuche nötig, bis endlich die richtige Funktion ausgelöst wird.
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