{Xbox One - keine Online-Klarnamen zum Launch} Einzelheiten, Testen, Update
{Xbox One - keine Online-Klarnamen zum Launch} Einzelheiten, Testen, Update
Xbox One: Unser Sammelartikel bringt Sie mit Infos zum Release-Date, zum Preis, zu Spielen und mehr auf den neuesten Stand. Update: Microsoft bestätigt, dass der Online-Modus zum "Xbone-Launch" noch keine Klarnamen unterstützt.
Der Xbox One Online-Modus auf Xbox Live kommt zum Release-Date am 22. November noch ohne Klarnamen aus. Das heißt, dass Multiplayer-Spieler wie bereits auf Xbox 360 auf Spitznamen (Nicknames) zurückgreifen müssen. Das bestätigte ein Microsoft-Sprecher gegenüber dem Spieleblog Kotaku. Das Feature wird nach dem Erscheinungsdatum nachgereicht. Andere Funktionen der Microsoft-Online-Plattform hätten derzeit Vorrang.
Xbox One: Update vom 14. August
Die Xbox One wird mit Kinect 2.0 ausgeliefert. Bisher galt, dass die Bewegungssteuerung obligatorisch ist - für den Betrieb bedurfte es also angeschlossenen Zubehörs. Nun macht Microsoft eine Kehrtwende und bestätigte, dass die Konsole auch funktionieren werde, wenn Kinect nicht daran angeschlossen ist. Freilich fallen dann Xbox-One-Features wie Skype oder eine hundertprozenti ge Nutzung von Spielen weg, die eine Kompatibilität mit Kinect voraussetzen.
Microsoft reagiert damit abermals auf schlechtes Feedback der Spieler. Zuvor - das lesen Sie in den bisherigen News unterhalb dieser Zeilen - hatte Microsoft bereits den Online-Zwang abgeschafft. Auch hagelte es Kritik von Datenschützern, die Kinect und die Xbox One zusammen mit der Internetpflicht teilweise mit einem Überwachungsgerät verglichen hatten. Microsoft sieht sich gezwungen, zu reagieren. Denn Konkurrent Sony hat mit der Playstation 4 in der Zwischenzeit viele Sympathiepunkte gut gemacht.
Xbox One: Update vom 9. August
Microsoft hat zur Xbox One neue Videos veröffentlicht. Diese zeigen den Wireless Controller und das Headset. Die Videos sind jeweils rund um 40 Sekunden kurz und erlauben Einblicke in das Zubehör. An dieser Stelle zeigen wir Ihnen erst den Controller und anschließend das Headset.
Xbox One Wireless Controller
Nun folgt das Video zum Xbox One Headset. Im Anschluss finden Sie wie gewohnt alle bisherigen Fakten, die es zur Microsoft-Konsole gibt.
Xbox One Chat Headset
Xbox One: Update vom 30. Juli
Microsoft gibt Preise für Xbox One Zubehör bekannt. So soll ein zusätzlicher Wireless Controller 59,99 US-Dollar und das offizielle Headset rund 24,99 US-Dollar kosten. Das entspricht umgerechnet etwa 45,26 Euro beziehungsweise 18,85 Euro. Wer den kabellosen Controller als sogenanntes Play-and-Charge-Kit mit Ladestation erwerben will, soll sogar 74,99 US-Dollar bezahlen. Das entspricht umgerechnet 56,58 Euro. Die Euro-Preise sind nicht bekannt. Ähnlich wie beim Hauptspielgerät könnte Microsoft einfach die Beträge in US-Dollar und Euro gleich belassen, obwohl der Wechselkurs für einen Euro derzeit 1,32 US-Dollar entspricht.
1972 erscheint die Magnavox Odyssey, eine Spielekonsole der Firma Magnavox. Sie war die erste jemals erschienene Videospielkonsole. Der Prototyp wurde von Ralph Baer bereits 1968 entwickelt. In Deutschland wurde sie unter dem Namen Odyssee von ITT Schaub-Lorentz vertrieben. Zu den Konsolen der ersten Generation zählen auch die Home-Pong-Konsolen von Atari sowie der Coleco Telstar von Coleco.
Die zweite Generation ließ nicht lange auf sich warten: 1977 wurde das Atari Video Computer System (Atari VCS) vorgestellt. Zur besseren Unterscheidung von Ataris Nachfolgemodellen erfolgte 1982 die Umbenennung in Atari VCS 2600 oder kurz Atari 2600. Ab 1986 wurde eine deutlich verschlankte Variante unter der Bezeichnung Atari VCS 2600 junior angeboten und bis in die 1990er Jahre produziert. Mit etwa 30 Millionen weltweit verkauften Exemplaren ist das Atari VCS die erfolgreichste Spielkonsole seiner Zeit.
Ebenfalls eine Konsole der 2. Generation ist die G7000 der Firma Philips, die 1978 erschienen ist. Das G7000 wurde in Amerika unter der Bezeichnung Odyssey vom Tochterunternehmen Magnavox vertrieben. Erfolgreich verkauft wurde es vor allem in Europa. Mit dem Modul Nr. 9 konnte die Konsole über einen Assembler programmiert werden, die entworfenen Programme (bis zu 100 Schritte) konnten damit aber nicht gespeichert werden. Dies ging erst mit dem Basic-Modul C7420 (mit eigener CPU, ROM und RAM), das die G7400-Konsole zu einem vollständigen Heimcomputer machte. Die Basic-Programme konnten hier auf einem Kassettenrecorder gespeichert werden.
1977 tritt Nintendo das erste Mal als Spielekonsolenhersteller mit dem Color TV-Game 6 in Erscheinung. Das elektronische Spielzeug zum Anschluss an einen Fernseher ist ein Lizenzprodukt zur Magnavox-Odyssey-Reihe mit Pong-Varianten und wurde in Zusammenarbeit von Nintendo und Mitsubishi in Japan produziert.
Zwei Spieler können mit den integrierten Drehreglern Light Tennis (vergleichbar mit Pong) spielen. Es stehen sechs Spielvarianten zur Verfügung - daher der Name Color TV-Game 6. Das Gerät ist ausschließlich in Japan verkauft worden und es gab in den folgenden Jahren mehrere Varianten.
Die dritte Generation der Spielekonsolen beginnt mit Nintendo: 1983 belebte Nintendo den Markt mit seiner Konsole Nintendo Entertainment System (kurz: NES) neu. Sie erschien in Nordamerika, Brasilien, Europa, Asien und Australien. Die japanische Version ist bekannt als Famicom (Nintendo Family Computer).
Das NES war lange Zeit die meistverkaufte Konsole überhaupt mit mehr als 60 Millionen verkaufter Geräte weltweit. Der Controller führte das Steuerkreuz (D-Pad) ein und definierte die grundsätzliche Tastenanordnung der Gamepads. Bekannte Spieleserien wie Super Mario Bros., The Legend of Zelda, Metroid oder Castlevania gaben auf dem NES ihr Heimkonsolen-Debüt.
Das Sega Master System (kurz SMS) von Sega stand in direkter Konkurrenz zum Nintendo Entertainment System (NES) und gehört der 3. Konsolengeneration an. Als Nachfolger des SG-1000 Mark I und des SG-1000 Mark II wurde die Konsole 1984 unter der Bezeichnung SG-1000 Mark III in Japan vorgestellt.
Im Juni 1986 wurde das System in neuem Design unter dem neuen Namen Sega Master System auch in den USA veröffentlicht. In Europa erschien sie 1987 unter ihrem neuen Namen. Beim Master System II handelt es sich im Wesentlichen um ein Redesign der ursprünglichen Konsole. Es wurde in seiner Geschichte mehrmals verändert, die Änderungen betrafen jedoch hauptsächlich das Design der Konsole.
Ein weiteres Beispiel für eine 3. Generation-Konsole ist die Action Max von Worlds of Wonder aus dem Jahr 1987. Die passenden Spiele wurden auf VHS-Kassetten veröffentlicht. Da die Konsole kein Abspielgerät für die Kassetten enthielt, benötigte man noch einen VHS-Player, um die Spiele nutzen zu können. Als Eingabegerät wurde eine Lightgun verwendet, mit der die Spieler auf den Bildschirm zielen mussten und je nachdem, wie die Ziele getroffen wurden, Punkte erhielten.
Auf den Verlauf der Spiele konnte aber kein Einfluss genommen werden, so dass die Spiele wenig Interaktion boten. Zudem wurden insgesamt nur sechs Titel für diese Konsole entwickelt, bevor die Produktion eingestellt wurde.
Die Konsole Sega Mega Drive des Herstellers Sega läutete die 4. Generation der Spielekonsolen ein. Die Konsole wurde 1988 in Japan veröffentlicht, 1990 startete sie in Europa. Der erste Name, den Sega für die neue Konsole ins Auge fasste, war MK-1601, jedoch entschied man sich im Endeffekt für den Namen Mega Drive. Mega strahlte Überlegenheit aus, und Drive ließ den Konsumenten an Geschwindigkeit und Kraft denken. Dieser Name wurde für die japanischen, europäischen, asiatischen und australischen Versionen der Konsole verwendet.
Und Nintendo zog nach: Das Super Nintendo Entertainment System (meist abgekürzt mit Super Nintendo, Super NES oder SNES) von Nintendo ist die zweite Heimkonsole und führte die Schultertasten ein, die fortan zum Standard aller nachfolgend erschienenen Gamepads wurden.
Das Nachfolgemodell des NES (Famicom) erschien im November 1990 in Japan unter dem Namen Super Famicom (Super Family Computer), im September 1991 in den USA und im April 1992 in Europa (in Deutschland erst im August 1992). Die amerikanische Version war in ihrer Bauart modifiziert. Das SNES der 4. Konsolengeneration wurde bis 1998 produziert und weltweit ca. 49 Millionen Mal verkauft.
Keine Spielekonsole im eigentlichen Sinne: Im Oktober 1991 wurde das CD-i (kurz für Compact Disc Interactive) veröffentlicht, ein Multimedia-System das in erster Linie von Philips, teilweise aber auch von Sony entwickelt wurde. Der Vertrieb des Systems ging letztlich von Philips allein aus.
Das Gerät konnte so genannte interaktive Compact Discs abspielen, außerdem Audio-CDs, CD+G (CD+Graphics), Karaoke-CDs und Video-CDs (VCDs), wobei Letztere den Kauf einer optionalen Digital Video Card zur MPEG-1-Decodierung voraussetzten. Und: das CD-i war eben auch eine Spielkonsole, es erschienen im Laufe der Jahre viele Titel, unter anderem vier von Nintendo lizenzierte Spiele.
Die Konsole Sega Saturn erschien am 22. November 1994 in Japan. Am ersten Tag wurden 170.000 Geräte verkauft. Zum Ende der 16-Bit-Konsolenära hatte Sega fast weltweit hinter Nintendo den zweiten Platz im Konsolengeschäft inne. Der Veröffentlichungstermin für Nintendos Nachfolger für das SNES/Super Famicom, das spätere Nintendo 64, verschob sich immer weiter nach hinten, so dass Sega mit dem Mega-Drive-Nachfolger Saturn eine gute Chance hatte, sich besser am Markt zu positionieren. Da sich mit Sonys PlayStation ein starker Marktmitbewerber etablierte, konnte Sega diese Erwartung nicht erfüllen.
1994 brachte Sony ebenfalls eine Konsole der 5. Generation heraus - die PlayStation. Die Herstellung wurde nach zwölf Jahren Verkaufszeitraum 2006 endgültig eingestellt; die Spielekonsole konkurrierte hauptsächlich mit der Nintendo 64 und dem Sega Saturn.
Mit Ken Kutaragi als Vorsitzendem der eigens dafür gegründeten Tochtergesellschaft Sony Computer Entertainment avancierte die PlayStation zur zweiterfolgreichsten stationären Konsole aller Zeiten (104,25 Millionen verkaufte Exemplare weltweit, nur übertroffen vom eigenen Nachfolger PlayStation 2) und stürzte im Bereich Heimkonsolen den einstigen Marktführer Nintendo vom Thron.
Und die Konkurrenz schlief nicht: Nintendo 64, benannt nach seinem 64-Bit-Hauptprozessor, ist die dritte stationäre Videospielkonsole von Nintendo. Es ist nach dem Atari Jaguar die zweite 64-Bit-Spielekonsole.
Veröffentlicht wurde es im Juni 1996 zunächst in Japan. In Deutschland kam die Konsole am 1. März 1997. Zum Verkaufsstart waren in Deutschland mit Super Mario 64 und Pilotwings 64 zwei Spiele erhältlich, wenige Wochen später folgten weitere Titel.
Nach der Ablösung im Jahr 2001 durch den Nachfolger GameCube wurde die Konsole noch bis ins Jahr 2003 weiter hergestellt. Weltweit wurden 32,93 Millionen Geräte verkauft.
Dreamcast ein Traum der neuen Konsolengeneration, mit Ablaufdatum: Die Dreamcast ist die letzte Spielkonsole von Sega. Obwohl die Konsole bereits seit 2001 nicht mehr hergestellt wird, erscheinen bis heute neue Dreamcast-Spiele.
1998 wurde sie erstmals in Japan veröffentlicht, 1999 in Nordamerika und Europa. Besonders in den USA war der Verkaufsstart sehr erfolgreich, dort wurden über 500.000 Grundgeräte binnen der ersten zwei Wochen verkauft.
Bekannte Spiele, die von Anfang an verfügbar waren, waren unter anderem Soul Calibur, Sonic Adventure, Hydro Thunder und Power Stone. Besonders erfolgreich war die Dreamcast das Jahr 2000 über, damals übertraf sie sogar die Verkaufszahlen des Nintendo 64.
Der Nintendo GameCube (engl. für Spielwürfel, kurz NGC oder GCN) von Nintendo und Nachfolger des Nintendo 64 gehört zur sechsten Konsolengeneration und konkurrierte mit der Sega Dreamcast, der Sony PlayStation 2 und der Microsoft Xbox. Nachfolger des GameCube ist die Wii.
Nintendo veröffentlicht den GameCube (DOL-001/DOL-101) am 3. Mai 2002 in Deutschland. In den USA ist die Konsole seit dem 18. November 2001 erhältlich, in Australien seit dem 17. Mai 2002. Arbeitstitel war zunächst Dolphin, weshalb die Seriennummern mit DOL beginnen. Kurzzeitiger Arbeitstitel war danach Starcube.
Microsoft reiht sich ein: Die Erfolge von Sony, Nintendo und Sega ermutigten Microsoft Ende der 1990er Jahre, selbst eine Spielkonsole auf den Markt zu bringen. Die Xbox gehört zur selben Konsolengeneration wie die Sony PlayStation 2, der Nintendo GameCube oder die Sega Dreamcast.
Bis Ende 2005 wurden weltweit ca. 21,9 Mio. Xbox-Geräte verkauft, davon aber nur ca. 1,8 Mio. in der gesamten Asien-Pazifik-Region. Am 2. März 2009 hat Microsoft die Unterstützung für die Xbox eingestellt.
Die 7. Generation der Spielekonsolen stellt sich vor: Mit der Xbox 360 führe Microsoft Ende 2005 den Nachfolger der Xbox ein. In Ozeanien war sie ab Ende März 2006 erhältlich. Der Projektname der Konsole war Xenon. In der Presse wurde sie vor Bekanntgabe des Namens auch als Xbox 2 oder Xbox Next bezeichnet.
Microsoft gab im Februar 2013 bekannt, bisher etwa insgesamt 76 Millionen Konsolen abgesetzt und 2012 einen Umsatz von 3,77 Milliarden US-Dollar erzielt zu haben. Am 24. April 2013 kündigte Microsoft an, den Nachfolger der Xbox 360am 21. Mai 2013 auf seinem Firmensitz in Redmond zu präsentieren.
Wie die Xbox 360 gehört auch die Wii von Nintendo zur 7. Konsolengeneration. Die Konsole ist seit Ende 2006 auf dem Markt. Ihr wesentliches Merkmal ist ein Controller, der herkömmlichen Fernbedienungen ähnelt, aber über eingebaute Bewegungssensoren verfügt. Diese registrieren die Position und die Bewegungen des Controllers im Raum und setzen sie in entsprechende Bewegungen von Spielfiguren oder -elementen auf dem Bildschirm um.
2011 erschien eine neue Hardware-Revision, welche nicht kompatibel mit GameCube-Spielen und -Zubehör ist und sich nur horizontal aufstellen lässt. Am 7. Dezember 2012 erschien - zunächst exklusiv in Kanada - eine dritte Revision der Wii-Konsole. Am 15. März 2013 erschien die Wii Mini auch in Deutschland, eine Woche später am 22. März 2013 auch in Großbritannien.
Und auch Sony zieht nach: Die PlayStation 3 (abgekürzt: PS3) von Sony Computer Entertainment wurde im Mai 2005 erstmals als offizieller Nachfolger der PlayStation 2 vorgestellt. Verkaufsbeginn der PlayStation 3 war in Japan am 11. November 2006, in Nordamerika am 17. November 2006 und in Europa am 23. März 2007. Bis zum 10. Januar 2013 wurden 77 Millionen Exemplare der PS3 weltweit verkauft. Neben ihrer Funktion als Videospiel-Plattform ist die PS3 auch in der Lage, Audio-CDs, DVDs und Blu-ray Discs wiederzugeben.
Generation 8 der Spielkonsolen, Nintendo wieder vorn mit dabei: Mit der Wii U veröffentlichte Nintendo seine sechste Heimkonsole. In Nordamerika kam sie am 18. November 2012 auf den Markt, in Europa am 30. November 2012 und in Japan am 8. Dezember 2012. Das System soll sowohl Gelegenheits- als auch Vielspieler ansprechen, wie das Unternehmen bei der Vorstellung der Konsole sagte. Man wolle den Markt der sogenannten Core-Gamer wieder zurückerobern.
Bis zum Ende des Geschäftsjahres - dieses endet am 31. März 2013 - wollte Nintendo 5,5 Millionen Wii-U-Exemplare verkaufen. Jedoch wurde Ende Januar 2013 die Prognose auf 4 Millionen Einheiten herunterkorrigiert.
Spielkonsole und Android - wie passt das zusammen? So: Ouya eine Konsole der 8. Generation, die auf der Open-Source-Software Technologie von Android basiert. Julie Uhrman rief das Projekt ins Leben. Sie brachte den Designer Yves Béhar mit ein, um mit ihm zusammen am Design des Projekts zu arbeiten, und Muffi Ghadiali als Produktmanagerin, um das Ingenieurteam für die Hardware zusammenzustellen.
Die Konsole wurde am 28. März 2013 veröffentlicht. Der Verkaufsstart ist für den 25. Juni 2013 geplant.
Sony steht in den Startlöchern: Mit der PlayStation 4 (abgekürzt: PS4, in Vorberichten häufig auch Orbis genannt) wird eine weitere stationäre Spielekonsole von Sony Computer Entertainment auf den Markt gebracht. Das Gerät wurde im Februar 2013 als offizieller Nachfolger der PlayStation 3 angekündigt. Die Veröffentlichung ist für Ende 2013 geplant.
Die PlayStation 4 steht als Konsole der achten Generation in direkter Konkurrenz zu Nintendos Wii U und Microsofts Xbox One.
Und auch Microsoft hält eine Neuheit der 8. Generation bereit: Die Xbox One (in Vorberichten häufig auch als Xbox 720, Durango oder Infinity bezeichnet) wurde am 21. Mai 2013 vorgestellt. Microsoft wählte gezielt den Namen One, weil die neue Xbox die erste und einzige Anlaufstelle für Unterhaltung aller Art sein soll. Die Konsole soll nicht nur als Videospielplattform dienen, sondern den Fernseher auch mit Internet und Apps erweitern.
Die Verbindung der unterschiedlichen Unterhaltungsformen steht bei der Xbox One daher im Mittelpunkt. Besondere Funktionen sind ein personalisierter Startbildschirm und eine Sprach- und Gestensteuerung.
Microsoft wird zum Release der Xbox One mit einer Day-One-Edition aufwarten. Diese hat bei Amazon aktuell den gleichen Preis wie das Standard-Paket. Sammler bekommen einen eigens designten Controller mit Day-One-Prägung, ein Day-One-Achievement und die Verpackung kommt in Schwarz. Die Day-One-Edition der Xbox One können Sie hier vorbestellen.
Gegenüber dem Standard-Paket bietet die Day-One-Edition besonders einen Mehrwert für Sammler. Es ist denkbar, dass sich die Xbox One zum Kassenschlager entwickelt und Erstkäuferpakete in einigen Jahren viel Wert sein werden. Entsprechende Beispiele gibt es in der Spielwelt zuhauf. Man denke an diverse Collector's Editions etwa von World of Warcraft, Diablo und Co.
Xbox One: Update vom 24. Juni
Zum Release-Tag der Xbox One wird es einen sogenannten Day-One-Patch geben. Dieser wird die Xbox One von sämtlichen DRM- und dem Always-Online-Restriktionen befreien, um die in jüngster Zeit viel Aufregung herrschte. Wie wir berichteten, entschied sich Microsoft am 19. Juni 2013 gegen DRM und Online-Zwang bei der Xbox One. Da die Konsole und darin enthaltene Software-Komponenten je nach Region bereits mehr oder weniger fertig sind, lassen sich aktuelle Änderungen nur nachträglich via Firmware-Update durchführen. Dies gab Xbox One Chief Product Officer Marc Whitten gegenüber IGN bekannt.
Xbox One: Update vom 21. März 2013
Auf der E3 2013 hat Microsoft das ungefähre Release-Date sowie den Preis der Xbox One verraten. Die neue Konsole wird im November 2013 zum Preis von 499 US-Dollar (499 Euro) weltweit auf den Markt kommen. Die Redmonder kündigten den Preis während der Presskonferenz am 10. Juni im Los Angeles Convention Center an. Für das Geld erhalten Käufer die Konsole, ein Gamepad und eine Kinect 2.0-Sensoreinheit.
Nach der erstmaligen Vorstellung der Xbox One am 21. Mai hat sich Microsoft aktuell ausgiebig Spiele-Präsentationen gewidmet. Die Redmonder zeigten im Vorfeld dennoch kurz ein Re-Design der Xbox 360 und neue Features der Xbox-Live-Goldmitgliedschaft. Neben Enthüllungen spannender, doch wenig überraschender Sequels gab es auch einige neue Titel, auf die sich Spieler freuen können. Da wären beispielsweise Microsoft Metal Gear Solid 5 mit Top-Agent Solid Snake zu nennen. Ein Forza Motorsports 5 erfreute Fans ebenso wie ein Battlefield 4 oder ein neuer Halo-Titel. Die genannten Titel konnten atmosphärisch wie technisch überzeugen.
Surf-Tipp: Wir haben alle sicher bestätigten Xbox One-Spiele für Sie!
Neben einigen neuen Spielemarken erwähnen wir an dieser Stelle einen auf der E3 2013 (Trailer-Highlights) gezeigten Science-Ficton-Titel namens Quantum Break von Remedy. Die Macher verraten, dass darin ein wissenschaftliches Experiment aus den Fugen gerät. Zeit und Raum spielen verrückt. Das Szenario erlaubt eindrucksvolle Szenen und spannende neue Spielmechaniken, beispielsweise mit Räumen, in denen die Zeit vorübergehend stillsteht.
Quantum Break E3 Trailer
In der gezeigten Szene aus dem E3-Trailer gibt es eine Explosion, Splitter liegen starr in der Luft. Ebenso wie eine Wissenschaftlerin, die der Protagonist zwar aus den (schwebenden) Trümmern zieht und rettet, aber für seine Ziele erst einmal festhalten muss. Aus welchem Grund, und um was es sich in Quantum Break letztlich dreht, das erfahren wir womöglich im Verlauf der Messe. Die Szenen im folgenden Video wurden übrigens in Echtzeit von der Xbox One berechnet und zeigen die Spielgrafik. Die E3 findet vom 11. bis zum 13. Juni in den USA statt. Sie können sich in Kürze selbst ein Bild zu den anderen vorgestellten Spielen und der Konsole machen. Microsoft will die E3-Pressekonferenz zur Xbox One schon bald auf der offiziellen Webseite als Stream verfügbar machen. Übrigens: Alle E3-Infos zur Playstation 4 lesen Sie hier.
Xbox One: Originalmeldung vom 22.05.2013
Microsoft hat die Xbox One vorgestellt, den dedizierten Nachfolger der Spielekonsole Xbox 360. Im Vorfeld war namenstechnisch lange von Xbox 720 die Rede - neuerdings von Infinity oder Fusion. Unzähligen vermeintlichen Leaks, vorgeblich echten Menü-Screenshots oder Interpretationen von URL-Neuregistrierungen schlug Microsoft direkt kurz nach Beginn des XboxReveal-Events ein Schnippchen. Nach einer kurzen Einleitung nannte Don Mattrick, President of Interactive Entertainment Business bei Microsoft, den Namen - Xbox One -, und zeigte einen unspektakulär wirkenden schwarzgrauen Kasten, mit einem Controller und einer neuen Kinect-Sensoreinheit.
Vorherige Fragen wie etwa, ob es Microsoft dem Konkurrenten Sony mit seiner Playstation 4-Präsentation gleichtun und die Konsole zuerst verstecken würde, wurden direkt verneint. Mattrick erklärt im Anschluss, was sich hinter dem Namen Xbox One verbirgt. Es handelt sich schlicht um Microsofts Vision eines einzigen, alles im Wohnzimmer vernetzenden Geräts. Fernsehen, Internet, Kommunikation und natürlich Spiele vereint die Xbox One in ihrem Gehäuse. Die Steuerung des Geräts erfolgt entweder per Gamepad oder - wie es Microsoft vorsieht - vorrangig per Sprach- und Gestensteuerung: nicht auf einem Touchscreen wie etwa auf Smartphones oder Tablets, sondern dank Kinect 2.0 durch Bewegungserkennung via stereoskopischen Kameras samt Sensoren und Mikrofon.
Die Konsole Xbox One kommt mit Kinect 2.0 - im November 2013.
Microsoft hat Kinect verbessert, Verzögerungen bei der Verarbeitung von Bewegungen oder Sprachbefehlen wurden minimiert. In Kombination mit potenter Hardware erfolgt das Umschalten etwa zwischen Fernsehen und Spielen oder "Skypen und Internet-Browsen" angenehm flink und mit kaum nennenswerten Ladezeiten. Das gilt zumindest für englische Spracheingaben und vorerst nur für das bisher Gesehene. Einen Eindruck mit weiteren Features von Kinect 2.0 erhalten Sie im aufgezeichneten Xbox One-Live-Stream vom 21. Mai 2013 ab etwa der zehnten Minute. Wie sich die neue Microsoft-Konsole in Europa, und vor allem im deutschsprachigen Raum mit hiesigen Befehlen schlagen wird, werden wohl Tests gegen Ende des Jahres zeigen. Zum Release-Date der Xbox One hieß es schlicht: später in diesem Jahr. Einen Preis nannte Microsoft noch nicht.
Im Verlauf des XboxReveal-Events kam der General Manager of Xbox Live - Marc Whitten - auf die Bühne und gab erste Infos zur Technik bekannt. Diese kommen genau wie bei der Playstation 4 mit knackigen Kerndaten, jedoch wenig konkreten Details. AMD verbaut einen Achtkern-Prozessor, dazu stehen 8 GB RAM und eine 500 GB große Festplatte zur Verfügung. Ein Blu-ray-Laufwerk, WLAN-n, HDMI-Ein- und -Ausgänge sowie USB 3.0 sind ebenso mit an Bord. Zur Grafikeinheit gab es keine Infos. Das Xbox One-System baut auf drei Betriebssystemen auf. Einem Xbox-Kern für Spiele und deren Entwickler, einem Windows-Kernel für Multimedia-Anwendungen und Internet sowie einem eigenen System für Kinect.
In Sachen Spielen und Grafikdemos hielt sich Microsoft im Vergleich zu Sony noch zurück. Im Vordergrund stand Kinect 2.0 und Entertainment. Electronic Arts stellte etwa Neuerungen in FIFA 14 und Madden NFL 25 für Xbox One vor. Neue Animationstechnologien ließen sowohl virtuelle Sportler als auch deren Bekleidung realistischer als bisher, aber für Spieler nicht revolutionär wirken. Microsoft Studios Corporate Vice President Phil Spencer zeigte darüber hinaus Eindrücke von Xbox One-Exklusivtiteln wie etwa Forza Motorsports 5 und mehr. Auch hier haben verwöhnte PC-Spieler technisch keinen sehr großen Sprung im Vergleich zu aktuellen PC-Titeln gesehen.
Das gleiche gilt übrigens auch für Call of Duty: Ghosts, das Activision-Publishing-CEO Eric Hirshberg vorstellte. Entwickler Infinity Ward baut auf einer neuen Grafik-Engine auf, die mehr Details und bessere Beleuchtungseffekte bietet. Einen Wow-Effekt wie seinerzeit Battlefield 3 anno 2011 dürfte Hirshberg den weltweit zusehenden, grafikverwöhnten Spielern allerdings nicht entlockt haben. Call of Duty sieht besser aus als vorher (siehe folgendes Video). Ein neuer Meilenstein in Sachen Shooter dürfte uns in Sachen Gameplay oder Technik wohl jedoch - nach bisher Gesehenem - nicht erwarten. Mehr möchte Microsoft zur E3 2013 Mitte Juni verraten. Übrigens: Wie das Spieleblog kotaku.com beobachte, stieg Sonys Aktie während der Xbox One-Vorstellung um fast zehn Prozent. Ob am Ende Sony oder Microsoft auf dem Konsolenmarkt die Nase vorne hat, das dürften wir nach Weihnachten erfahren. Bis dahin dürften beide Konsolen - sowohl Xbox One als auch Playstation 4 - auf dem Markt sein.
0 comments :
Post a Comment