Sony Xperia Z Ultra Test: Alles außer gewöhnlich

{Sony Xperia Z Ultra Test: Alles außer gewöhnlich} Einzelheiten, Testen, Update

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Testüberblick Sony Xperia Z Ultra

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Tops und Flops

  • Tops
  • Riesiges, ultrascharfes Display
  • Schickes Design, ultraflach
  • ultraschnell
  • liefert zahllose passende Wortkombinationen mit -ultra- ;)
  • Flops
  • zu viel Platz verschenkt, zu groß (-0.5%)

Sony Xperia Z Ultra Test: Alles außer gewöhnlich

Mit dem 5-Zöller Xperia Z hat Sony eine ganz neue Produktfamilie gestartet, die technisch erstmals ganz weit vorne mitspielt, äußerst eigenständiges Design und mit der Wasserfestigkeit auch ein Alleinstellungsmerkmal mitbringt. Nach dem passenden Tablet mit 10 Zoll kommt jetzt das Sony Xperia Z Ultra mit 6,4 Zoll großem Display und schließt die Lücke. Dabei nimmt es aber eine Größenordnung an, die einen praktischen Nutzen fraglich machen. Wir sind im Test des Sony Xperia Z Ultra trotzdem überwiegend begeistert.

Design & Verarbeitung

Das Design der neuen Mobilfunk-Geräte von Sony muss man mögen. Es ist elegant und auch ein wenig extravagant - so einen eckigen Klotz bietet kein anderer Hersteller, die schicken Materialien allerdings auch nicht jeder. Wir feiern es als eigenständig und positiv extravagant, aber praktisch ist es nicht unbedingt - durch die kantigen Formen liegen die Modelle einfach nicht so gut in der Hand. Das gilt zumindest für das Smartphone Xperia Z, beim Xperia Tablet hingegen ist das egal, weil man das Gerät wegen seiner Größe gewöhnlich eh in zwei Händen halten dürfte. Und jetzt kommt das neue Xperia Z Ultra, das irgendwie zwischen den Stühlen sitzt - zu groß für ein Smartphone, aber auch zu klein für ein Tablet. Wenn auch nicht viel, aber wofür steht "ultra" dann in diesem Fall überhaupt?

Sony Xperia Z Ultra Live | (c) Areamobile

Im Vorabtest: Sony Xperia Z Ultra

Sony Xperia Z Ultra Live | (c) Areamobile

Wasserdicht dank Schutzkappen

Sony Xperia Z Ultra Live | (c) Areamobile

Glas macht auch die Rückseite edel | (c) Areamobile

Möglicherweise für ultraflach, denn das ist das Sony Xperia Z Ultra im Test mit 6,5 Millimetern definitiv. Das fällt noch viel mehr auf, weil das Gerät auch noch so riesig ist - quasi ultragroß. Genau genommen erstreckt sich das Sony Xperia Z Ultra auf 179 x 92 Millimeter, eine Tafel Schokolade ist zwar noch etwas länger, dafür aber schmaler. Das ganze Smartphone Xperia Z ist kleiner als allein das Display des Xperia Z Ultra! Wirklich handlich ist das Smartlet somit nicht, zumal es die Konkurrenz besser vormacht: Das Samsung Galaxy Mega 6.3 hat zwar das minimal kleinere Display, ist allerdings mit knappen 168 Millimetern über einen Zentimeter kürzer und auch etwas schmaler. Überhaupt ist die Größe der Hauptkritikpunkt am Sony Xperia Z Ultra im Test. Klar, bei einem so großen Display ist das gesamte Gerät zwangsläufig nicht klein, aber der Hersteller verschenkt einfach so unglaublich viel Platz - besonders unter dem Display.

Satte 19 Millimeter sind es vom unteren Rand des Displays bis zum äußeren Gehäuserand, beim Samsung-Riesen sind es nur 11 Millimeter - und dabei implementieren die Koreaner darin sogar noch einen Hardware-Knopf und zwei Sensortasten, während die japanischen Ingenieure von Sony beim Xperia Z Ultra das freie Feld unter dem Display völlig brach liegen lassen. Und über dem Display bietet sich ein ähnliches Bild, auch wenn hier der Platz nicht ungenutzt bleibt, sondern mit Frontkamera und Sensoren übersät ist und der Unterschied auch wesentlich geringer ausfällt. 17 Millimeter beträgt hier der Bereich zwischen Gehäuseende und Display-Rand beim Xperia Z Ultra, 13 Millimeter sind es bei Samsung. Neben dem Display findet man beim Sony-Modell etwa 5 Millimeter, beim Mega-Kracher von Samsung sind es 4 Millimeter.

Zahlenschinderei? Mitnichten! Denn auch wenn es nur hier und da ein paar Millimeter sind, addieren sie sich dann doch zu Gesamtmaßen auf, die selbst mit gutem Willen nur noch bedingt zu (er)tragen sind. Hinzu kommt beim Sony Xperia Z Ultra das eckige Design, das zwar optisch ansprechend, aber eben unergonomisch ist. Wer dieses Modell in die Hosentasche stecken will, muss daher deutlich leidensfähiger sein als noch beim Samsung Galaxy Mega 6.3 - und das ist auch schon sehr grenzwertig. Vielleicht muss man sich bei dieser Art von Gerät einfach mit dem Gedanken abfinden, dass man sie nicht mehr in die Tasche stecken kann. Doch wo liegt dann der praktische Nutzen? Lohnt sich so ein Gerät dann nur noch für Pendler in der Bahn, die ihre Aktentasche immer als Smartlet-Kutsche dabei haben oder für Frauen mit Handtaschen? Dann kann man eigentlich auch gleich ein Tablet mit 7 Zoll nehmen. Entsprechende Geräte sind dann allerdings noch einmal größer und können auch nicht immer telefonieren - ein Teufelskreis. Einen Vorteil hat die "Platzverschwendung" aber dann doch noch: Das Gerät lässt sich anfassen oder etwa einem Kumpel in die Hand drücken, ohne dabei auf irgendwelche Sensortasten oder den Touchscreen zu tapsen. Aber ob das die Nachteile aufwiegt...?

Sony Xperia Z Ultra Live | (c) Areamobile

Metallrahmen statt Glas

Sony Xperia Z Ultra Live | (c) Areamobile

Das Z Ist klein gegen das Z Ultra

Sony Xperia Z Ultra im vergleich gegen Samsung Galaxy Mega 6.3 | (c) Areamobile

Unter dem Display verschenkt Sony zu viel Platz | (c) Areamobile

An der Verarbeitung des Sony Xperia Z Ultra im Test sollte zumindest niemand etwas auszusetzen haben, sie ist nahezu perfekt. Den hochwertigen Eindruck verstärkt wie schon beim Smartphone Xperia Z die Glasrückseite, im Gegensatz zum Smartphone findet man diesen Werkstoff aber nicht auch auf den schmalen Seiten des Gerätes. Beim Smartlet verwendet der Hersteller stattdessen einen massiven, aber durch seitlichen Anschliff dennoch ausreichend edlen Metallrahmen. Die Einschübe für Speicher- und SIM-Karte sind ebenso von einer passgenau sitzenden Schutzklappe bedeckt wie der Micro-USB-Port. Das könnte auf Dauer beim abendlichen Laden etwas stören, da man jedesmal die Kappen abfummeln muss. Aber dafür integriert Sony auf der linken Seite Pole für ein entsprechendes Dock - damit entfällt das ständige Auf- und Zuklappen der Schutzkappen. Beim Kopfhöreranschluss gibt es ein derartiges Problem nicht, denn im Gegensatz zum Smartphone Xperia Z liegt er beim Xperia Z Ultra offen. Trotzdem ist auch das Smartlet im Test gegen Wasser und Staub geschützt - wie gehabt nach IP55 und IP58 zertifiziert, was unter anderem bedeutet, dass das Gerät ein Bad von 30 Minuten in bis zu 1,5 Meter tiefem Wasser schadlos übersteht. Überstrapazieren sollte man diesen Schutz aber nicht - einmal eine Schutzkappe nicht richtig verschlossen und schon ereilt das edle Stück ein grausamer Wassertod. Das Display wird zudem von einer permanenten Folie bedeckt, die zusätzlichen Schutz vor Bruch liefern soll. Sie zu entfernen ist daher zwar mit ein wenig Aufwand möglich, aber nicht angeraten.

Display

Sony Xperia Z Ultra im vergleich gegen Samsung Galaxy Mega 6.3 | (c) Areamobile

Sony Xperia Z Ultra im Vergleich gegen Samsung Galaxy Mega 6.3 | (c) Areamobile

Und so ein tolles Display will man ja nun auch wirklich nicht unnötig Gefahr aussetzen! Die riesige Leinwand des Sony Xperia Z Ultra im Test bietet eine Diagonale von satten 6,4 Zoll bei einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel, also Full-HD. Die Ernüchterung folgt auf dem Fuße: Als Technik verwendet Sony nur schnödes LCD - doch Moment. Bei genauerem Hinschauen findet man im Datenblatt Zusätze wie Triluminos und X-Reality. Hinter den Marketing-Begriffen verstecken sich Techniken zur Steigerung der Anzeigequalität - Triluminos verbessert vereinfacht gesagt die Farbdarstellung von Rot, Grün und Blau und sorgt so für sattere Farben, während X-Reality besonders bei niedrigauflösenden Bildern und Videos erneut Farbe und Kontrast, aber auch die Schärfe verbessern und Bildrauschen unterdrücken soll. Zusammen mit der Bildschärfe von stolzen 342 Pixel pro Zoll bietet das Display des Sony Xperia Z Ultra im Test ein grandioses Betrachtungsvergnügen in allen Lebenslagen.

Im direkten Vergleich zum Samsung Galaxy Mega 6.3 ist das Display des Sony-Smartlets klar schärfer - um nicht zu sagen knackscharf. Den Unterschied zwischen 1.080p und 720p merkt man gerade bei so großen Displays natürlich weit mehr als bei Geräten um oder unter 5 Zoll. Ob man dafür tatsächlich Mehrpreis und benötigte Mehrleistung samt höherem Stromverbrauch in Kauf nehmen will, muss der Nutzer selbst entscheiden. Das Ergebnis sieht zumindest klar besser aus, auch wenn das Samsung Galaxy Mega mit 720p-Auflösung weit davon entfernt ist, als pixelig zu gelten. Dem Display des Mega hat das Sony Xperia Z Ultra aber noch eine andere Sache voraus: Es lässt sich nicht nur mit einem speziellen Stylus bedienen, sondern auch mit einem herkömmlichen Bleistift und prinzipiell allem aus Metall. Samsung setzt bei seiner Note-Reihe bislang noch auf spezielle Eingabestifte.

Störend ist die Tatsache, dass Sony trotz des riesigen Raumes unter dem Display, der problemlos Platz für Tasten geboten hätte, einen Teil des Displays für Onscreen-Tasten reserviert. In den meisten Fällen ist die Nutzbare Fläche im Alltag daher beim Z Ultra kleiner, als beim Samsung Galaxy Mega 6.3 mit etwas kleinerem Display.

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