Mobistel Cynus T5 Test: Günstig statt billig

{Mobistel Cynus T5 Test: Günstig statt billig} Einzelheiten, Testen, Update

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Testüberblick Mobistel Cynus T5

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Tops und Flops

  • Tops
  • Hervorragendes Preis/Leistungsverhältnis (+1.0%)
  • Gutes Display
  • Flüssige Bedienung im Alltag
  • Flops
  • Rückseite wirkt etwas billig

Mobistel Cynus T5 Test: Günstig statt billig

Technik wird billiger keine Frage. Zwar kostet Spitzentechnik immer noch viel Geld, aber die gehobene Mittelklasse ist bei Smartphones schon für unter 300 Euro zu haben. Bestes Beispiel: Das Mobistel Cynus T5. Quadcore, 5-Zoll-Display und HD-Auflösung, außerdem Dual-SIM-Steckplätze und das bei guter Alltagsleistung, wie der Test gezeigt hat.

Design, Verarbeitung und Display

Mobistel - noch nie gehört? Kein Wunder, zu den global Player wie Samsung oder Apple darf man das kleine Unternehmen sicherlich nicht rechnen. Vielmehr ist das Unternehmen, das erst seit Anfang des Jahrtausends aktiv ist, ein ganz kleiner Fisch im großen Haifischbecken. Macht aber nichts, denn es kommt ja bekanntlich nicht auf die Größe an. Und zumindest beim Testmodell Cynus T5 von Mobistel scheint das auch zu stimmen. Denn - soviel sei schon jetzt verraten - das Gerät macht insgesamt einen durchaus stimmigen Eindruck.

Unboxing Mobistel Cynus T5 | (c) Areamobile

Im Test: Mobistel Cynus T5

Unboxing Mobistel Cynus T5 | (c) Areamobile

Sensortasten unter dem großen Display

Unboxing Mobistel Cynus T5 | (c) Areamobile

Die Rückseite ist etwas billig - kein Problem bei dem Preis | (c) Areamobile

Optisch wird man allerdings erst einmal mit Zurückhaltung begrüßt - wer Extravaganzen erwartet hat, wird enttäuscht. Sanfte Rundungen, ein großes Display, darunter Sensortasten. Ein Namenszug fehlt, den findet man nur relativ klein hinten aufgedruckt. Und nach der filzüberzogenen Kunststoffschale, in der das Smartphone im Lieferkarton liegt, wird der Nutzer hier von glattglänzendem Kunststoff angefallen - Deja Vu! Hatten wir das nicht in der Vergangenheit zunehmend bei Samsung kritisiert? Stimmt, aber Schwamm drüber. Warum? Weil bei Mobistel und einem Smartphone für unter 300 Euro niemand ernsthaft gebürstetes Aluminium erwartet. 12

Und daher ist das auch nicht weiter schlimm. Zumal das Cynus T5 im Test durch die starken Rundungen und trotz - oder gerade wegen - der nicht sonderlich geringen Dicke von knapp 11 Millimeter recht gut in der Hand liegt. Daher ist es nicht ganz so schlimm, dass sich der Kunststoff in etwa genauso seifig anfühlt, wie bei den S4-Modellen von Samsung.

Schade ist hingegen, dass die Bedienknöpfe an den Seiten eher schlecht zu erfühlen sind, aufgrund ihrer Lage, die bei vielen großen Herstellern genau so angesiedelt ist, kommt man damit aber nach kurzer Eingewöhnung trotzdem zurecht. Rätsel gibt das gestestete Mobistel Cynus T5 ansonsten auch nicht auf. Nur wer nicht weiß, dass das Gerät 2 SIM-Karteneinschübe hat, wird beim Abnehmen der Rückseite überrascht sein. Der Rest ist Standard - inklusive kleiner LED im Grating des Telefonielautsprechers. Besser als Standard ist hingegen die Verarbeitungsqualität, bei der Passgenauigkeit muss sich Mobistel nicht hinter der Konkurrenz verstecken. Auffällig ist übrigens der microUSB-Anschluss, der sich auf der Stirnseite des Gerätes befindet. Die meisten Hersteller platzieren ihn eher auf der Fußseite.

Das gilt auch für das Display. Mobistel verwendet ein IPS-LCD mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixel - das entspricht einer Auflösung von 294 Pixel pro Zoll - gar nicht so übel. Im Alltag dürfte zumindest kaum jemand auf die Idee kommen, dass sei zu unscharf. Wer hier einzelne Pixel finden will, muss schon sehr genau hinsehen. Ansonsten präsentiert sich das Display sehr farbenfroh und ausreichend hell. Die Blickwinkelstabilität geht in Ordnung, nur Farben werden mit zunehmendem Winklel verfälscht. Echte Kritikpunkte gibt es beim Display des Mobistel Cynus T5 im Test nicht.

Kamera, Musik, Multimedia und Video

Unboxing Mobistel Cynus T5 | (c) Areamobile

Kamera Cynus T5 | (c) Areamobile

12 Megapixel bietet das Mobistel Cynus T5 im Test, hinzu kommt ein LED-Blitz. Klingt gut, ist auch nicht schlecht, auch wenn man damit nicht an die Qualität eines Samsung Galaxy S4 heran kommt. Dafür ist die Bilddynamik und der Funktionsumfang nicht gut genug. Ansonsten geht die Qualität der Kamera in Ordnung, auch wenn die Schärfe noch etwas höher ausfallen könnte. Für vernünftige Bilder mit dem T5 ist aber gutes Licht Voraussetzung - der LED-Blitz kann darüber nicht hinwegtäuschen. Videos gefallen mit wenig Tearing bei Schwenks, die Darstellungsqualität passt. Der Ton könnte etwas realistischer ausfallen.

Beim Thema Musik wird automatisch ein Seitenblick auf den Speicher nötig - und der äußert sich fast als Schlag in die Magengrube. Denn 4 Gigabyte sind einfach für ein modernes Smartphone zu wenig. Knapp 1,8 Gigabyte stehen dann nämlich nur noch zur Verfügung, der rest geht für das Betriebssystem drauf. So ist nach wenigen Apps und etwas Musik schnell Schluss mit Lustig. Immerhin kann man Speicherkarten bis 16 Gigabyte in das Gerät einlegen, bei Apps hilft das für gewöhnlich aber wenig. Als Player verwendet Mobistel den Standard-Player von Android, entsprechend gibt es keine Überraschungen und ein Equalizer ist auch mit an Bord. Das mitgelieferte Headset dürfte den meisten Nutzern aber nur im Notfall gute Dienste leisten, da es viel zu blechern klingt und schlecht im Ohr sitzt. Die nächste Enttäuschung neben dem zu kleinen internen Speicher ist der Lautsprecher, der nur leise vor sich hinsäuselt. Filme wird sich darüber wohl niemand anhören wollen - vielleicht ist aus diesem Grund auch gar kein Youtube-Client vorinstalliert. Am Display liegt das sicher nicht, denn das ist sowohl groß genug, als auch qualitativ mehr als ausreichend.

System: Hardware und Bedienung

Mobistel setzt wie viele Klein- oder Billighersteller in der letzten Zeit auf Chips von Mediatek. Offenbar wirft das Unternehmen seine Chips so billig auf den Markt, dass damit auch Preise wie beim Mobistel Cynus T5 im Test möglich sind - bei vernünftiger Leistung wohlgemerkt! Dafür sorgt der Quad-Core-Chip MT6589 im Inneren des Smartphones, der auf 1,2 Gigahertz getaktet ist und Unterstützung durch 1 Gigabyte Arbeitsspeicher kommt. Damit bietet das Smartphone eine Alltagsleistung, die über jeden Zweifel erhaben ist - auch, wenn statt Cortex A15 oder wenigstens A9 nur A7-Kerne verwendet werden. Ruckler sind kaum zu bemerken, echte Hakler gibt es gar nicht. Auch im Browser verläuft die Bedienung sehr souverän ab, das Gerät reagiert schnell auf Kommandos. Benchmark-Wunder sollte man natürlich nicht erwarten.

Unboxing Mobistel Cynus T5 | (c) Areamobile

Die Bedienung...

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...ist fast immer flüssig

Unboxing Mobistel Cynus T5 | (c) Areamobile

Hilfestellungen erleichtern den Einstieg | (c) Areamobile

Die Oberfläche wurde nur wenig angefasst, Android 4.2.1 bleibt weitgehend unangetastet. Erwähnenswert sind aber ein paar zusätzliche Widgets - etwa ein etwas infantil anmutendes Wetter-Widget - und einrichtbare Tonprofile.Wer mehr haben möchte, findet im Play Store weitere Apps. Eine große Einschränkung wegen vermeintlich schwacher Hardware gibt es dabei nicht zu befürchten - selbst Grafikknüller wie Real Racing laufen darauf anstandslos - wobei Real Racing allerdings auch die Grafikdetails der zur Verfügung stehenden Hardware anpasst.

Unboxing Mobistel Cynus T5 | (c) Areamobile

2 SIM-Kartenschächte | (c) Areamobile

Apropos Hardware: Mit Wlan, das übrigens mit sehr gutem Empfang im Test begeisterte, USB 2.0, HSPA mit bis zu 14,4 Megabit pro Sekunde im Download, A-GPS und einem TV-Ausgang via MHL ist das Gerät technisch ausreichend gerüstet - es kann vielleicht nicht alles, wie man an fehlendem LTE und NFC sieht, doch das kann man bei dem Preis und der sonstigen Leistung gut verschmerzen. Außerdem wird man stattdessen mit 2 SIM-Karten-Schächten entlohnt, die getrennt voneinander, aber zeitgleich genutzt werden können. So lässt sich etwa auf Wunsch für jeden Kontakt einzeln bestimmen, welche Nummer und welche Aktion mit welcher SIM-Karte durchgeführt werden soll. Außerdem kann man die SIM-Karten einzeln und zeitgesteuert aktivieren und deaktivieren - so bleibt die Arbeit schön vom Privatleben getrennt. Probleme gab es damit im Test nicht, auch wenn nicht alle Optionen diesbezüglich perfekt gelöst sind.

Telefonfunktionen und Akkulaufzeit

Quad-Core-Chip, großes Display und dann auch noch zwei SIM-Kartenschächte? Da muss aber ein mächtiger Akku her, oder? Jein. Dank Chip-Fertigung im stromsparenden 28-Nanometer-Verfahren und einfacher HD-Auflösung zeigte sich das Mobistel Cynus T5 im Test relativ gemäßigt, was den Verbrauch an Akkulaufzeit angeht. Daher schafft es das Gerät trotz vergleichsweise schmächtigen 2.000 mAh durchschnittliche Laufzeiten an den Tag zu legen. Das bedeutet im Klartext: Powernutzer werden mit etwas Glück über den Tag kommen, für den Flug nach Asien oder Amerika, auf dem durchgehend Filme geschaut werden wollen, ist das Gerät aber nicht unbedingt der richtige Begleiter. Normalerweise soltle man aber auch knapp 2 Tage ohne Steckdose auskommen.
Wer 2 SIM-Kartenschächte hat, der will wohl auch mal etwas länger telefonieren. Das funktioniert mit dem Cynus T5 auch ziemlich gut, zumindest macht der Empfang keine Sorgen. Gesprächspartner sind ausreichend klar zu verstehen, die Lautstärke geht zwar in Ordnung, könnte aber noch etwas höher sein. Das gilt insbesondere für den Außenlautsprecher, der in dieser Form kaum zu nutzen ist.

Fazit

Na bitte, es geht doch: Gute Alltagsleistung und niedriger Verkaufspreis sind keine Ausschlusskriterien. Und das ist jetzt nicht mehr nur bei Google so. Für derzeit unter 250 Euro bekommt man ein vollwertiges Smartphone, dass fast alles kann, was die großen auch beherrschen - nur vielleicht immer "eine Nummer kleiner". Aber nicht schlecht, im Gegenteil. Die Bedienung flutscht, das Display ist schön groß und ausreichend scharf, die Verarbeitung ist gut. Auch schön und keineswegs immer selbstverständlich: Wlan empfängt man auch durch ein paar Wände hindurch noch ziemlich gut. Nennenswerte Schwächen gibt es nicht. Und wer will, kann sogar gleich 2 SIM-Karten nutzen. Absolute Highend-Fans werden hier natürlich nicht glücklich, alle anderen dürfen aber bedenkenlos zugreifen.

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