{LG Optimus G Pro Test: Note ohne Stift} Einzelheiten, Testen, Update
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Testüberblick LG Electronics Optimus G Pro
Tops und Flops
- Tops
- Großes und scharfes Display
- starker Prozessor
- Strammer Akku
- hervorragendes Gesamtpaket (+1.0%)
- Flops
- mittelmäßige Kamera
LG Optimus G Pro Test: Note ohne Stift
Das Samsung Galaxy Note 2 hat den Smartlet-Markt fest im Griff so könnte man meinen. Doch auch andere Mütter haben schöne Töchter oder um deutlicher zu werden: Das LG optimus G Pro hat zumindest auf dem Papier alles, um dem Konkurrenten den Rang abzulaufen. Doch wie sieht es im Alltag aus? Wir haben das Smartlet getestet.
Design & Verarbeitung
Klasse endlich ein neues Smartlet, das richtig vielversprechend aussieht. Also auf dem Datenblatt-Papier gut aussieht. Denn der erste Eindruck, nachdem ich das LG Optimus G Pro aus seiner schicken silber-schwarzen Box befreit hatte, war Verwirrung. Das Note 2 hatten wir doch schon getestet...? Die Überraschung ist nachvollziehbar, denn eine gewisse Ähnlichkeit zum Samsung Galaxy Note 2 ist definitiv nicht von der Hand zu weisen - höflich ausgedrückt. Gut, dass die Zeit der Patentschlachten hinter uns liegt...
Im test: LG G Pro
Der Rahmen sieht nur aus wie Metall
Die Rückseite ähnelt dem N4 | (c) Areamobile
Denn einen von zwei Sensortasten flankierten mechanischen Homebutton unter dem Display, einen schlitzähnlichen Telefonielausprecher, relativ weiche Rundungen und eine durchgehende, glänzende Kunststoffrückseite sind zwar noch kein Beweis, aber doch zumindest ein Indiz dafür, dass hier einer der beiden Hersteller Anleihen beim anderen genommen hat. Eine räumliche Nähe der beiden Kontrahenten ist ja auch nicht zu bestreiten, kommen doch LG und Samsung aus dem gleichen Land. Doch die Geräte ähneln sich nur auf den ersten Blick so extrem, LG hat durchaus genug eigene Ideen in das Gerät einfließen lassen, um als eigenständig gelten zu können.
Um den Homebutton läuft ein LED-Band
Ähnliches Design wie bei Samsung - nachvollziehbar
Vorbereitet für kabelloses laden | (c) Areamobile
So ist die glattglänzende Rückseite zwar wie bei Samsung aus einem durchgehenden Kunststoffteil, allerdings wird sie wie schon beim Nexus 4 von einem feinen Quadrat-Muster im Matrix-Stil überzogen. Richtig Schick sind Kleinigkeiten wie die Effekte, mit denen man den Lockscreen entsperrt oder der mechanische Homebutton, der von einem Lichtband umgeben ist, das anstelle einer kleinen LED etwa bei ungelesenen Nachrichten blinkt - je nach Event in rot, grün oder blau. Im Gegensatz zum Note 2 imitiert LG keinen Chromrahmen, sondern bietet Design-Abwechslung durch einen matten Rahmen, der an den Seiten extrem schmal und an Stirn- und Frontseite wesentlich breiter ist. So ein matter Rahmen läuft auch um die Kameralinse - ein weiterer Unterschied zum Samsung-Konkurrenten.
Bei den Maßen sind beide Geräte mehr oder wenig gleichauf, allerdings gibt es hier leichte Vorteile für das LG-Modell. Besonders in der Breite spart LG etwa 4 Millimeter - bei gleich großem Display wohlgemerkt. Mit 172 Gramm ist das G Pro zwar 8 Gramm leichter als der Samsung-Konkurrent, aber auch kein ausgesprochenes Leichtgewicht.
Display
5,5 Zoll, Full-HD-Auflösung und IPS+-Technologie - beeindruckend. LG verspricht 100 prozentige Farbtreue wie beim Optimus G, das ZeroGap-Display, bei dem sich zwischen Touchsensor und Display-Glas keine Luft mehr befindet, verwendet LG aber nicht mehr. So groß, wie vom Hersteller angepriesen, war der Unterschied zu herkömmlichen Displays aber auch nicht und sicherlich dürfte niemand auf die Idee kommen, den Touchscreen des Optimus G Pro als unsensibel bei Berührungen zu bezeichnen. Stattdessen sind eher Adjektive wie scharf und farbintensiv angebracht. Farben und Helligkeit verändern sich allerdings leicht, wenn man den Blickwinkel auf das Display verändert - dafür reicht auch schon wenig Änderung aus. Das hat uns im Test nicht gerade gefallen.
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