{HTC-Boss: Innovationsarbeit statt Alltagsgeschäft} Einzelheiten, Testen, Update
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Nach Angaben der Financial Times hat Chou einige seiner alltäglichen Aufgaben als CEO an die Vorstandsvorsitzende Cher Wang abgegeben. Er konzentriert sich nun angeblich zunehmend auf die Forschung und Entwicklung, um schnell innovative neue Produkte zu schaffen, die HTC aus der Krise bringen sollen.
Wang, die HTC 1997 mitgegründet hat, engagiert sich im Gegenzug wieder mehr im Alltagsbetrieb und übernimmt nun Aufgaben in den Bereichen Verkauf, Marketung und Pflege der Beziehungen zu Zulieferern. Chou selbst gab an, dass er bis vor einigen Monaten einfach zu viele Aufgaben übernommen habe, sich nun aber auf Innovation und das Produktportfolio konzentriert.
Wang hingegen arbeitet mittlerweile wieder sechs Tage in der Woche für HTC. Als Vorsitzende des Vorstands war sie zuvor nur rund zwei Tage pro Arbeitswoche für das Unternehmen tätig. Die Milliardärin ist normalerweise also weniger involviert, vor allem weil sie als führende Managerin auch für eine Reihe anderer großer taiwanischer Firmen arbeitet.
Peter Chou war in den letzten Monaten verstärkt in die Kritik geraten, weil er aufgrund seines Führungsstils für die diversen Probleme verantwortlich gemacht wird, mit denen HTC seit einiger Zeit zu kämpfen hat. Das Unternehmen musste jüngst erstmals in der Firmengeschichte einen Verlust vermelden.
Aufgrund der dominanten Positionen von Apple und Samsung im Smartphone-Markt hat HTC in den letzten Jahren zunehmend Marktanteile verloren. Wegen einer verfehlten Produktpolitik versuchte man Anfang 2013 mit dem HTC One neue Maßstäbe zu setzen, was auch einigermaßen gelang. Weil es jedoch Probleme mit der Lieferbarkeit gab, war das High-End-Smartphone lange nicht in ausreichenden Stückzahlen lieferbar, während Wettbewerber dadurch Zeit hatten, eigene Konkurrenzprodukte vorzustellen.
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