{Die besten Smartphones bis 4,3 Zoll} Einzelheiten, Testen, Update
{Die besten Smartphones bis 4,3 Zoll} Einzelheiten, Testen, Update
Hauptsache kompakt: Für viele Smartphone-Nutzer ist Einhandbedienung ein absolutes Muss. Wir zeigen die fünf besten Smartphones, deren Display-Diagonale 4,3 Zoll nicht überschreitet.
4 Zoll, maximal 4,3 Zoll: Bis zu dieser Display-Größe lassen sich die Touchscreens auf jeden Fall mit dem Daumen ganzflächig bedienen, auch wenn die Nutzerhände nur durchschnittlich groß sind. Wer nur wenig mobil surft oder zockt, für den ist ein Kompakt-Handy erste Wahl.
Und wer auf Apple steht sowieso: Die Kalifornier erklärten mit der Vorstellung des iPhone 5 im letzten Jahr das 4-Zoll-Format für das Maß der Dinge. Auch die neuen Modelle iPhone 5s und 5c bieten keine größeren Displays.
Der Preis ist ebenfalls nicht zu vernachlässigen, denn die Kompakten sind auf jeden Fall günstiger als die allermeisten 5-Zoll-Klopper. Gleich drei der Top-5-Geräte gibt es bei Amazon zu Preisen um die 300 Euro.
Das iPhone 5 fällt mit seinen 575 Euro preislich komplett aus dem Rahmen. Auch das Padfone ist mit 420 Euro etwas teurer. Allerdings erhalten Sie dafür ja noch ein Tablet dazu, so gesehen ist dies ein kaum zu überbietendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Was erstaunt: Trotz der Geräte-Vielfalt, die derzeit auf den Markt kommt, haben alle fünf Top-Kandidaten ihre ureigenen Besonderheiten und Alleinstellungsmerkmale. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Unterschiede und nennen die Preise.
Platz 1: Samsung Galaxy S4 mini
Äußerlich kompakt, vom Innenleben her so leistungsfähig wie der große Bruder S4 das war die Absicht von Samsung und die Rechnung ist aufgegangen: Das Galaxy S4 mini mit 4,3-Zoll-Display ist 9 Testpunkte besser als die übrigen vier Kompakten unserer Top 5.
Samsung Galaxy S4 mini im Test
Es ist denn auch tadellos verarbeitet, bringt alle aktuellen Datenübertragungsmöglichkeiten inklusive LTE und ein hohes Arbeitstempo in allen Lebenslagen. Die 8-Megapixel-Kamera bietet eine gute Bildqualität bei ausreichender Beleuchtung. Im Vergleich zum großen Bruder S4 fehlen dem mini nur ein paar Sensoren, die den Einsatzrahmen etwas einschränken sowie 5 Megapixel Kamera-Auflösung.
Das Galaxy S4 mini ist nur minimal größer als das iPhone 5.
Den silbernen Rahmen ums Gehäuse hat das S4 mini von großen S4 geerbt.
Auf der Frontseite ist eine 1,9-Megapixel-Kamera eingebaut.
Die schmale Lautstärke-Tastea links am Gehäuse.
Die 8-Megapixel-Kamera ist im Vergleich zum großen Bruder etwas schwächer und löst mit 8 Megapixeln auf.
Angetrieben wird das S4 mini von einem 1.7 GHz getaktetem Dual-Core-Prozessor und 1,5 GB RAM.
Die 5 GB an freiem Speicher können per MicroSD-Speicherkarte bis auf max. 64 GB erweitert werden. Der Akkudeckel lässt sich entfernen.
Mit 9 Millimetern ist das S4 mini recht schlank.
Das 4,3 Zoll-Display bietet eine Auflösung von 960 x 540 Pixeln.
Mit 107 Gramm wird das S4 mini sogar etwas leichter als das S3 mini sein.
Das Gerät ist in den zwei Farbvarianten White Frost und Black Mist erhältlich.
Platz 2: Apple iPhone 5
Mut zur Lücke: Den kann man Apple nicht absprechen und auch die 5. Generation bietet zum Beispiel keinen per Speicherkarte erweiterbaren Speicher, LTE ist zudem nur in einer Frequenz vorhanden. Im Labor zeigte das Glas-Alu-Phone mit 4-Zoll-Display zudem Schwächen beim Empfang. Der Akku ist mit knapp fünf Stunden Laufzeit bei Dauernutzung ebenfalls nicht überragend.
Apple iPhone 5 im Test
Ein schlagendes Argument für das iPhone ist jedoch seine eingängige Bedienung, da kann Android nicht mithalten. Von vielen Nutzern geschätzt ist auch die lichtempfindliche Kamera mit sehr guter Bildqualität. Apple schafft es nach wie vor mit seinem iPhone satte Gewinne einzufahren. Dies liegt sicherlich unter anderem an dem deutlich überteuerten Preis.
Platz 3: Asus Padfone
Wenn das Smartphone mit dem Tablet: Asus hat derzeit bereits das zweite Padfone auf dem Markt. Die erste ist dementsprechend günstiger geworden da kosten Sie dann zwei Android-Geräte rund 150 Euro weniger als ein iPhone 5 eine kleine Preissensation. Vor allem da sich das Padfone 1 immer noch in den Top 20 der connect-Bestenliste hält.
Asus Padfone im Test
Und dies nicht von ungefähr: Das Padfone glänzte im Test mit ausgezeichnetem 4,3-Zoll-Display, starker Rechenleistung, guter Verarbeitung und viel Ausstattung. Bei Handhabung und Ausdauer steht ein Sehr Gut im Testbogen. Zum Testzeitpunkt vor einem Jahr belegte das Padfone Rang 2 der Bestenliste. Unser Fazit: Klare Kaufempfehlung!
Die wird auch durch das farbstarke und außergewöhnlich blickwinkelunabhängige OLED-Display unterstrichen, das durch eine Abdeckung aus Gorillaglas sehr stabil geschützt ist.
Ein Mirco-USB-, ein Mirco-HDMI-Anschluss und Stromkontakte verbinden die Tablet-Station mit der Padfone-Zentrale. Das Tablet nutzt die Smartphone-Kamera, einen eigenen Akku bringt es mit.
Die Klappe dient durch weites aufziehen als Entriegelungshebel, wenn das Padfone wieder entnommen werden soll.
724 Gramm Gewicht bringt die Pad Station auf die Waage, dazu kommen noch 129 Gramm vom Padfone. Das führt zusammen mit der Dicke von knapp 14 Millimetern zu leichten Handlichkeitsverlusten gegenüber reinen Tablets.
Überzeugende Einzelkämpfer, stark im Team:
Das Smartphone dient auch als Zentralgehirn des Tablets, dazu wird es in einen Aufnahmeschacht an der Rückseite gesteckt. Eine optional erhältlich Tastatur macht das Padfone schließlich zum Android-Netbook für Vielschreiber.
Ein besonders interessantes Bluetooth-Headset in Form eines Stiftes hat Asus zum Padfone dazu entwickelt.
Damit lässt sich auf dem kapazitiven Display schreiben und zeichnen.
Die Tastatureinheit fasst das Tablet in einem U-Profil und verriegelt es über zwei Klammern. Integriert in das Keyboard sind zwei USB-Buchsen, ein SD-Card-Slot, ein Touchpad und ein großer Akku.
Das Stylus-Headset kann mit der Gummispitze sowohl die Screens von Phone und Tablet bedienen, als auch per Bluetooth als Sprechgarnitur dienen. Letzteres hilft, wenn ein Anruf im Tablet-Modus reinkommt.
Multitasking: Die zuletzt verwendeten Apps lassen sich per Displayklick aufrufen.
Vorbereitete Apps kann man dem Anzeigeformat anpassen, andere skalieren hoch.
Über diverse Programmfenster informiert die Padfone Station über wichtige Betriebsmodi.
Der Datei-Explorer zeigt auch, ob USB-Speicher oder SD-Karten an der Tastatureinheit hängen.
Platz 4: Blackberry Z10
Ein Blackberry fällt überall aus dem Rahmen: Dies gilt ganz besonders für den Z10, den ersten Blackberry mit der neuen, für Touchscreens optimierten Plattform Blackberry 10. Er beherrscht alle Disziplinen eines Smartphones, mit besonderem Akzent aufs Messaging der Nachrichten-Hub schafft dabei komfortabel Übersicht.
Blackberry Z10 im Test
Der BlackBerry ist darüber hinaus schnell dank satter Prozessor-Power, Top in Sachen Bedienung und bestens verarbeitet ohne dabei auf exotische Materialien zu setzen. Die Ausstattung ist üppig, neben NFC gibts auch LTE, 11 GB freien Speicher sowie ein sehr gutes und helles 4,2-Zoll-Display. Lediglich an der Akku-Power hat Blackberry etwas gespart: Nach knapp viereinhalb Stunden Dauereinsatz muss das Z10 an den Saft.
Die virtuelle Tastatur unterstützt simultan bis zu drei Sprachen und liefert gute Wortvorhersagen.
Der Sperrbildschirm lässt sich auch nur etwas anheben, um nach dem Rechten zu schauen.
Zeigt die vier zuletzt genutzten Apps und einige Navigationselemente darunter.
Zu eingehenden Mails liefert das Kontextmenü üppige zehn Optionen.
Ob Arbeit ruft, lässt sich dank Hub auch ohne Unterbrechung des Videos überprüfen.
"Balance" schafft zwei Bereiche einen maximal gesicherten und einen mit höchster Freiheit.
Die eine Seite des Z10 zieren nur die Lautstärketasten, die andere bietet Netzteil- und HDMI-Monitor-Anschluss.
Die Verpackung macht schon mal was her.
Magnetisch und magisch
Die als Zubehör erhältliche Schutztasche übernimmt das Ein- und Ausschalten automatisch.
Sehr gut: Der Akku lässt sich einfach wechseln.
Die passende Schutzhülle findet sich auch in der Verpackung.
Links das Z10, rechts das iPhone 5.
Das 4,2-Zoll-Display wirkt brillant.
Made in Canada: Billigware aus Fernost gab's von RIM noch nie.
Hier nochmal der Vergleich zum iPhone.
Die Blackberry World, der App Store für das Z10.
Die Oberfläche wirkt modern und doch aufgeräumt.
Platz 5: Motorola Razr i
Ganz anders als das Z10 erweist sich das Material-Statement des Motorola Razr i: Metallrahmen, Kevlar-Rückseite und nanobeschichtetes Gorilla-Glas gegen Fingerabdrücke. Das 4,3-Zoll-Display beansprucht dabei fast die gesamte Frontseite für sich. Die Verarbeitung der edlen Stoffe lässt keine Wünsche offen.
Motorola Razr i im Test
Im Hinblick auf die Feature-Liste gibt es nichts zu meckern und auch bei den anderen Power-Eigenschaften gibt sich das schicke Razr i keine Blöße: gute Performance dank Intel-Atom-Chip mit 2-GHz-Takt und sechs Stunden Akkulaufzeit im typischen Nutzungsmix.
Der 8-Megapixel-Kamera hat Motorola sogar einen Blitz zur Seite gestellt. Das schnelle LTE fehlt zwar, aber die Preis-Leistung bleibt sensationell: Für rund 275 Euro ist das RAZR i eine absolute Kaufempfehlung.
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