{Blackberry Q10 Test: Tandem aus Touchscreen und QWERTZ-Tastatur} Einzelheiten, Testen, Update
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Testüberblick BlackBerry Q10
Tops und Flops
- Tops
- hervorragende Tastatur (+1.0%)
- handliches, hochwertiges Gehäuse
- viele schnelle Datenschnittstellen
- gute Akku-Laufzeit
- Flops
- kleines Display
- lückenhafte App-Auswahl
- Musikplayer ohne Equalizer
Blackberry Q10 Test: Tandem aus Touchscreen und QWERTZ-Tastatur
Das Blackberry Q10 soll zwei Widersprüche vereinen: Es soll traditionell und zugleich modern sein, um bislang treue Plattform-Fans weiter bei der Stange zu halten und zugleich neue Nutzer für Blackberry zu gewinnen. Areamobile hat dem Blackberry Q10 im Test auf den Zahn gefühlt.
Dass sie die physikalische QWERTZ-Tastatur nicht komplett über Bord werfen können und uneingeschränkt dem Touchscreen-Trend folgen können, ohne bis dahin loyale Nutzer zu verprellen, war den Verantwortlichen um Unternehmenschef Thorsten Heins stets bewusst. So wurde der Re-Launch der Smartphone-Plattform zweigleisig angelegt - mit reinen Touchscreen-Geräten wie dem Blackberry Z10 und mit Handhelds wie dem Blackberry Q10, die sich über Hardware-Tasten und über einen berührungsempfindlichen Bildschirm bedienen lassen. Das Blackberry Q10 stellt also nach der großen Zäsur mit dem von Grund auf neu gestalteten Betriebssystem den konventionelleren Typ des Blackberry-10-Smartphones dar. Technisch gehen das Q10 und das Z10 trotz der äußerlichen Unterschiede fast als Zwillinge durch, wie der Handyvergleich von Areamobile zeigt.
Design und Verarbeitung
Blackberry Q10
Rückseite
Vorderseite | (c) Areamobile
Äußerlich nimmt das Tastatur-Handy Bezug auf das Design des Blackberry Bold 9900: Es wirkt kompakt und konventioneller als moderne Smartphones mit großen Touchscreens mit schmalen Einfassungen, das Gehäuse vermittelt aber einen hochwertigen, bestens verarbeiteten und stimmigen Eindruck - da passt alles zusammen, vom Rahmen aus Edelstahl des Typs 304 mit der vor Kratzern schützenden PVD-Beschichtung (PVD steht für "Physical Vapour Deposition") über die angeschrägten Kunststoffdrücker der Tastatur und die metallenen Zierstreifen bis hin zum abnehmbaren Akku-Deckel aus karbonartigem Material ("Glass Weave" oder Glasgewebe) mit Softtouch-Oberfläche. Es ist - abgesehen von einigen silbernen Einzelelementen - ganz in Schwarz gehalten, die Stirnseiten sind gerundet, die Kanten des Rahmens geschliffen. Anschlüsse an den Gehäuseseiten wie Micro-USB, Micro-HDMI und 3,5-Millimeter-Headset-Buchse liegen frei, an der Unterseite befindet sich der Lautsprecher für den Musik- und Videoplayer. Das in der Diagonale 3,1 Zoll messende berührungsempfindliche Display nimmt genau die Hälfte der Vorderseite des Smartphones ein, die andere Hälfte teilen sich die vierzielige QWERTZ-Tastatur, der Blackberry-Schriftzug sowie die Frontkamera, der Näherungssensor und der Telefonie-Lautsprecher.
Rahmen des Blackberry Q10 | (c) Blackberry
Das Blackberry Q10 im Test liegt aufgrund seiner Größe von 120 x 67 Millimetern und der gerundeten Ecken gut in der Hand und der Touchscreen lässt sich bequem mit einer Hand bedienen. Auch das App-Icon in der entfernteren oberen Ecke oder die von oben herunterziehbare Einstellungsleiste sind bei der Einhand-Bedienung für den Daumen erreichbar. Der Akku-Deckel des Blackberry Q10 ist nicht ganz so biegsam wie beispielsweise der des Samsung Galaxy S4, die mattierte Oberfläche bietet guten Grip, so dass das Gerät auf glatten Oberflächen liegend besser haftet und nicht einfach aus der verschwitzten Hand rutscht. In den Akku-Deckel ist wie beim Z10 eine NFC-Antenne eingebaut, an den Gehäuseiten liegen Power-Button, Lautstärkewippe, der frei mit einer Anwendung belegbare Hotkey sowie die Tastatur bieten knackige Druckpunkte.
Tastatur und Display
Die zu den beiden Seitenrändern des Geräts hin abfallenden Tasten des QWERTZ-Keyboards sind ganz auf das Tippen mit zwei Daumen ausgelegt und gut ertastbar und weisen einen knackigen Druckpunkt auf. Die Tastenreihen ziehen sich schnurgerade von einem Rand zum anderen, die Zwischenräume zwischen den Tastenreihen sind breiter als beim Blackberry Bold 9900. Neben den Buchstaben des Alphabets und den zehn Ziffern finden auf den Tasten noch 18 Sonderzeichen Platz, Umlaute sind dagegen nur durch längeres Drücken der Buchstabentasten erreichbar.
Tastatur und Display
| (c) Areamobile
Der sensible Super-AMOLED-Touchscreen des Blackberry Q10 mit der Auflösung von 720 x 720 Pixel und dem ungewohnten Seitenverhältnis 1:1 misst in der Diagonale nur 3,1 Zoll und liefert so eine Pixeldichte von 328 PPI - das ist auf dem Papier knapp mehr als beim 4-Zoll-Display des iPhone 5, aber weniger als das 4,2 Zoll große TFT-LCD des Blackberry Z10 zu bieten hat. Der Schärfe-Unterschied zum Z10 fällt allerdings trotz Pentile-Matrix nur bei ganz genauem Hinsehen auf, auch kleine Schriften sind noch ablesbar. Auffälliger im Vergleich sind die geringere Helligkeit und die größere Farbkraft des Q10-Displays. In der Praxis wesentlicher ist allerdings das kleine Format: Der Bildschirm des Blackberry Q10 ist zwar genauso breit wie der des Z10, in der Höhe jedoch deutlich gekürzt. Das wirkt geradezu winzig und sorgt für weniger Nutzungskomfort etwa beim mobilen Surfen auf Websites, bei Videosessions oder bei Spielen. Um die Anzeige nicht noch zusätzlich zu verkleinern, wird beim Scrollen in manchen Anwendungen die Optionsleiste am unteren Bildschirmrand ausgeblendet. Ein Umschalten der Display-Anzeige vom Hoch- ins Querformat gibt es beim Q10 nicht, das Bild bleibt immer fest im Porträtmodus.
Multimedia: Kamera, Musik und Speicher
Die rückseitig angebrachte, 8 Megapixel auflösende Hauptkamera kommt mit Autofokus, einem fünfteiligen Objektiv mit großer Blende (f/2.2), einem zugewiesenen Bildsignalprozessor mit 64 Megabyte Bildspeicher und LED-Fotolicht und bietet einen Schnappschuss-, einen Timeshift- und einen Videoaufnahmemodus. Der Nutzer kann beim Fotografieren zwischen einem kontinuierlichen Autofokus, einem selektivem Fokus und einem Bildstabilisierungs-Modus umschalten, außerdem zwischen den Bildformaten 1:1, 4:3 und 16:9. Auch HDR-Aufnahmen zum Ausgleichen von starken Hell-Dunkel-Kontrasten sind mit dem Q10 möglich. Für Videoaufnahmen kann der Nutzer des Blackberry Q10 noch zwischen 1.080p- und 720p-Qualität wählen. Neben der Timeshift-Funktion - einer Art Best-Shot-Anwendung, wie sie von anderen Smartphones bekannt, beim Blackberry Q10 aber auf spielerische Art umgesetzt worden ist - stehen zur nachträglichen Bearbeitung von Bildern stehen mehrere Filter und Voreinstellungen für Helligkeit, Schärfe, Weißabgleich usw. bereit.
Testfoto im 1:1-Format | (c) Areamobile
Testfoto im 1:1-Format | (c) Areamobile
Die 8 Megapixel auflösende Hauptkamera des Blackberry Q10 liefert im Test bei Fotoaufnahmen bei Tageslicht gute Ergebnisse ab. Die Bilder geraten recht scharf, zeigen guten Kontrast und eine kräftige, leicht überbetonte Farbsättigung und auch die Bilddynamik ist vergleichsweise gut. Videoaufnahmen bei Tageslicht zeichnen sich ebenfalls durch scharfe und ausgewogene Bilder sowie bei Schwenks durch kaum auftretende Tearing-Effekte aus, erscheinen teilweise aber etwas "waberig" - das liegt nicht nur an permanent arbeitendem Fokus, sondern auch durch die im Hintergrund arbeitende Stabilisierungssoftware, die das Wackeln des Handys in der Hand ausgleichen möchte.
Weitere Testfotos
| (c) Areamobile
Für Selbstporträts oder Videotelefonate sitzt vorne oberhalb des Displays eine weitere, 2 Megapixel auflösende Kamera mit festem Fokus, Bild- und Videostabilisierung sowie 720p-Videoaufnahme.
Der Musikplayer des Blackberry Q10 überzeugt im Sound-Test ebenfalls: Der Klang ist sehr klar, die Maximal-Lautstärke zu hoch für die Ohren. Im Vergleich zum HTC One oder vielen Samsung-Smartphones wirkt der Sound auf dem Blackberry Q10 etwas bassarm. Hier macht sich vor allem das Fehlen von jeglichen Anpassungsmöglichkeiten - etwa über einen Equalizer oder über vorgegebene Klangprodile - bemerkbar. Auch sonst bietet der Musikplayer lediglich einfache Such-, Sortier- und Abspielfunktionen. Der externe Lautsprecher klingt ebenfalls sehr ausgewogen und ist bei entsprechender Einstellung sehr laut, übersteuert allerdings leicht. Im Vergleich liefert das Blackberry Z10 sowohl mit Kopfhörern als auch über den Lautsprecher eine vergleichbare Sound-Qualität wie das iPhone 5.
Kopfhörer
Kamera | (c) Areamobile
Zum Ablegen von Fotos, Videos und Musik kann der 16 Gigabyte große interne Speicher des Blackberry Q10 per microSD-Karte um bis zu 32 Gigabyte Speicherplatz ergänzt werden. Der Steckplatz für die wechselbare Speicherkarte befindet sich unterhalb des Akku-Deckels, anders als bei der Micro-SIM-Karte muss der Akku jedoch nicht herausgenommen werden, um die microSD zu wechseln. Apps lassen sich wie bei anderen Smartphone-Systemen nicht auf die wechselbare Speicherkarte auslagern, für mehr Speicherplatz ist auf dem Blackberry-10-Smartphone die App des Cloud-Dienstes Box vorinstalliert - einen Blackberry-eigenen Cloud-Dienst wie Apples iCloud oder Microsofts Skydrive gibt es nicht. Für das Medien-Sharing im Heimnetzwerk oder auf direktem Weg auf andere Abspielgeräte bietet das Blackberry Q10 WLAN mit DLNA sowie einen Micro-HDMI-Port. Der Medienaustausch mit dem PC oder Mac funktioniert einfach über eine USB-Kabelverbindung.
System: Hardware, Softare und Bedienung
Im Inneren des Blackberry Q10 verrichtet ein 1,5 Gigahertz leistender Dual-Core-Prozessor aus der Snapdragon-Reihe von Qualcomm (Snapdragon S4 Plus MSM8960) mit der Adreno-225-GPU seinen Dienst, der von 2 Gigabyte RAM unterstützt wird. Die Rechenpower wird vor allem für das Multitasking gebraucht - auf dem Blackberry Z10 können bis zu acht Anwendungen gleichzeitig laufen. Hard- und Software sind beim Blackberry Q10 - und nach Updates auch beim anfangs nicht ganz ruckelfrei laufenden Z10 - gut aufeinander abgestimmt: Anwendungen starten zügig, das Navigieren im System und Scrollen in Optionsmenüs und nativen Anwendungen gelingt flüssig - kein Wunder, schließlich liefert Blackberry Hard- und Software aus einer Hand und kann beides optimal aufeinander abstimmen. Nur einige vorinstallierte Zusatzanwendungen wie etwa die Wetter-App von Weather.com oder die Facebook-App laufen nicht ganz ruckelfrei und das erste Booten des Smartphones erfolgt quälend langsam.
Active Frames
App-Übersicht
Browser | (c) Areamobile
Im plattformübergreifenden Benchmark Geekbench 2 von Primate Labs, der Prozessor- und Speicherleistung von Smartphones misst, schnitt das Blackberry Q10 im Test mit installierter Firmware-Version 10.1.0.2390 mit 1.750 Punkten ab und liegt damit erwartungsgemäß auf dem Niveau des Z10, das mit der Firmware-Version 10.1.0.2354 auf 1.850 Punkte kommt - das ist jeweils etwas besser als das iPhone 5 mit iOS 6.1 und etwas schlechter als das Sony Xperia Z mit Android 4.1 Jelly Bean.
Den flachen Aufbau der Benutzeroberfläche, das Bedienkonzept "Flow" mit den vielen verschiedenen Wischgesten auf dem Touchscreen, den Blackberry Hub als Kommunikationszentrale sowie die anderen besonderen Features, Services und Personalisierungsmöglichkeiten von Blackberry 10 OS haben wir bereits im Testbericht zum Blackberry Z10 näher vorgestellt. Aufgrund des wesentlich kleineren Bildschirms und der vorhandenen Hardware-Tastatur unterscheidet sich jedoch die Bedienung des Blackberry Q10 von der des reinen Touchscreen-Geräts. Das Hin- und Herwechseln zwischen Tastenfeld und Touchscreen ist zunächst ungewohnt, zumal es beim Blackberry Q10 die bei den älteren Blackberry-Modellen dazwischenliegende Reihe an Navi-Tasten nicht mehr gibt. Nach der Eingewöhnung erweist sich die Tastatur jedoch als häufiger Ausgangspunkt von Aktionen - etwa durch die "Type and Go" genannte universelle Suche, die den Anwender beim Eintippen eines Begriffs wie "email" oder "BBM" in Verbindung mit einem Namen direkt zu der jeweiligen Anwendung führt.
Bediengesten von Blackberry 10 OS | (c) Blackberry
Und auch wenn das Blackberry Q10 eine Hardware-Tastatur bietet, so liegt dahinter doch die gleiche "lernfähige" Sprach-Software wie beim Blackberry Z10, die dem Nutzer auf Wunsch beim Tippen Wortvorschläge in bis zu drei Sprachen unterbreitet. Passende vorgeschlagene Wörter kann der Nutzer wie beim Z10 mit dem Finger in das Textfeld hineinschnippen, allerdings erscheinen sie bei dem Tasten-Handy am unteren Bildschirmrand und natürlich nicht zwischen den Tastenreihen oberhalb des eingegebenen Anfangsbuchstabens. Eine virtuelle Tastatur à la Blackberry Z10 lässt sich beim Blackberry Q10 nicht aufrufen. Nicht nur für schnelleres Tippen, sondern auch für eine flüssige Navigation sorgen die vielen Shortcuts, die das Blackberry-Keyboard bietet. Der Buchstabe "T" lässt beispielsweise den Nutzer im Browser oder dem zentralen Mitteilungseingang Blackberry Hub ganz nach oben springen, der Buchstabe "B" ganz nach unten, der Buchstabe "C" öffnet das Menü zum Erstellen einer Nachricht, mit "I" und "O" zoomt man in bestimmten Apps und so weiter.
Das App-Angebot in der Blackberry World ist mittlerweile auf über 120.000 native Anwendungen und Android-Portierungen, die nur in der Emulator-Sandbox laufen, angewachsen. Apps wie DB Navigator oder Skype, die wir beim Test des Blackberry Z10 im März noch vermisst haben, gibt es mittlerweile für das neue Betriebssystem. Viele auf anderen Smartphone-Plattformen beliebte Anwendungen - Beispiele sind etwa die Apps von MyTaxi oder Touch&Travel oder eine vielseitige Karten und Navigations-Anwendung - fehlen jedoch weiterhin für die Blackberry-10-Geräte. Zudem steht nicht jede App, die es in der Blackberry World für das Z10 gibt, zum Download auf das Q10 bereit. Das liegt an den unterschiedlichen Display-Auflösungen, an die einige Apps erst jeweils angepasst werden müssen. Die Amazon-Kindle-App, die wir beispielsweise für den Test auf dem Z10 installiert haben, bietet die Blackberry World nicht für das Q10 an. Und auch beim Content gibt es noch große Lücken, Videos oder Zeitschriften können die Nutzer beispielsweise bislang nicht aus der Blackberry World herunterladen. Weiterhin warten müssen Blackberry-Fans auch auf eine echte Outlook-Synchronisation von E-Mails und Kontakten per PC-Kabel.
Telefon-Funktion, mobiles Internet und Akku-Laufzeit
Nutzer mancher Android-Smartphones werden wenig beeindruckt sein, doch im Blackberry Q10 steckt trotz des kleinen Displays der bislang größte Akku eines Blackberry-Smartphones. Der Energiespender des Q10 hat eine Ladungsmenge von 2.100 mAh und soll bis zu 13,5 Stunden Sprechzeit im UMTS-Modus oder bis zu 14 Tage Standby-Zeit liefern. Im Test überzeugte das Blackberry Q10 auch tatsächlich mit vergleichsweise langer Akku-Ausdauer, auch wenn es nicht zu den Marathonleistungen älterer Blackberry-Modelle fähig ist. Selbst nach einem Arbeitstag intensiver Nutzung des Geräts (ohne LTE-SIM), zeigte die Akku-Anzeige erst zwei Drittel Verbrauch an.
Micro-SIM- und microSD-Schächte
Großer Akku | (c) Areamobile
Beim Telefonieren zeichnet sich das Blackberry Q10 mit sehr guter Sprachqualität aus, auch über den Lautsprecher. Stimmen der Gesprächspartner klingen nah und natürlich, das Hintergrundrauschen bleibt dezent. Die grüne und die rote Hörertaste zum Starten bzw. Beenden von Telefonaten sind mit der Navigationsbar zwischen Display und Tastatur weggefallen. Anrufe annehmen und am Ende des Gesprächs "den Hörer auflegen" erfolgt beim Blackberry Q10 über Buttons auf dem Touchscreen.
Beim mobilen Surfen im Web überzeugt der neue, Flash unterstützende Blackberry-Browser, auch wenn er sich im Standard-Test Sunspider, der die Javascript-Verarbeitung im Browser misst, mit 1.842 Millisekunden auf dem Q10 dem iPhone 5 mit 992 Millisekunden und dem Nexus 4 mit 1.451 Millisekunden geschlagen geben muss. Für mobile Datenübertragungen unterstützt das Blackberry Q10 neben GPRS und UMTS mit DC-HSPA+ für Datenraten von bis zu 42 Megabit pro Sekunde auch LTE in allen drei hierzulande genutzten Frequenzbereichen mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde. Außerdem beherrscht es den WLAN-n-Standard mit guter Empfangsqualität und Mobile-Hotspot-Funktion.
Fazit
Traditionell und doch modern - diese beiden Gegensätze haben die Blackberry-Entwickler beim Q10 zusammenbringen wollen. Das gelingt nur unter Kompromissen. Der wesentlichste ist der kleine Bildschirm, der den Spaß am Multimediakonsum und mobilen Surfen im Internet unterwegs mindert. Ein weiterer ist das gewöhnungsbedürftige stete Hin- und Herspringen zwischen Touchscreen und QWERTZ-Tastatur. Eine große Baustelle, die auf den gerade erst vorgenommenen System-Relaunch zurückzuführen ist, ist das App-Angebot in der Blackberry World. In fast allen anderen Punkten - System-Performance, Kamera- und Sound-Qualität, Speicherkapazität, Daten-Schnittstellen, Empfangsleistung und Akku-Laufzeit - kann das Blackberry Q10 im Test überzeugen. Die knackige echte Volltastatur sucht auf Smartphones zurzeit Ihresgleichen und bietet für Vieltipper einen echten Mehrwert.
Ob man beim Smartphone-Kauf zum ab 510 Euro ohne Vertrag teuren Blackberry Q10 greift, hängt vom persönlichen Geschmack ab: Treue Blackberry-Fans werden das Q10 als topaktuelle Weiterführung der Bold-Reihe schätzen, für andere wird das Gerät wegen des kleinen Displays nicht in Frage kommen. Seit wenigen Tagen gibt es mit dem Blackberry Q5 eine günstigere Alternative zum Q10 mit abgespeckten Specs.
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