Asus Memo Pad HD 7 Test: Unschlagbar günstig und trotzdem gut

{Asus Memo Pad HD 7 Test: Unschlagbar günstig und trotzdem gut} Einzelheiten, Testen, Update

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Testüberblick Asus MeMo Pad HD 7

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Tops und Flops

  • Tops
  • Unvergleichlich günstig (+1.0%)
  • Gesamtleistung gut
  • Keine gravierenden Schwächen
  • Flops
  • Alle Komponenten eher untere Mittelklasse

Asus Memo Pad HD 7 Test: Unschlagbar günstig und trotzdem gut

Quad-Core-Prozessor, HD-Auflösung und eine Kamera mit 5 Megapixel bei Tablets sind das normalerweise Hinweise auf ein Mittelklasse-Tablet mit entsprechend hohem Preis. Daran hat auch das Google Nexus 7 nur wenig geändert. Doch weit gefehlt: Gerade einmal 149 Euro UVP will Asus für das Memo Pad HD 7 und da stellt sich die Frage, wie gut ein Tablet für diesen Preis überhaupt sein kann. Wir geben nach dem Test die Antwort.

Design, Verarbeitung und Display

Das Google Nexus 7 war ein Preisbrecher: 199 Euro für ein Tablet mit 7 Zoll und HD-Auflösung, 16 Gigabyte internem Speicher und dem Vierkerner Tegra 3 als Prozessor waren und sind nach wie vor eine Kampfansage an die Konkurrenz. Die meisten namenhaften Hersteller konnten diese Marke bislang nicht unterbieten, lediglich ein paar Billighersteller aus Fernost haben sie geknackt und mussten dabei meist zu viele Kompromisse in Bezug auf die Technik eingehen. Und jetzt kommt Asus - der Hersteller hat sich längst zum Tablet-Spezialisten schlechthin gemausert, ist also meilenweit entfernt vom Image des Billigherstellers und will sich trotzdem in das Billigsegment des Marktes wagen.

Asus MeMO Pad HD 7 Unboxing | (c) Areamobile

Im Test: Asus MeMO Pad HD 7

Asus MeMO Pad HD 7 Unboxing | (c) Areamobile

Einfaches-Schwarz-Weiß-Design

Asus MeMO Pad HD 7 Unboxing | (c) Areamobile

Schnörkellose Rückseite | (c) Areamobile

Klingt gewagt? Nicht wirklich, denn mit dem besagten Nexus 7, das ebenfalls von Asus gebaut wurde, konnte das Unternehmen bereits Erfahrung im Bau von Billig-Tablets sammeln, die sich später beim Fonepad schon bezahlt gemacht hat. Doch während Asus für das Fonepad noch 229 Euro haben wollte, liegt der angestrebte Verkaufspreis beim Memo Pad HD 7 nur noch bei 149 Euro. Wie geht das?

Ganz einfach: Durch Einsparungen an allen Ecken und Enden. Also wirklich ein Billig-Tablet und nicht nur ein günstiges? Nein, denn das klingt viel negativer, als es sich bei diesem 7-Zöller darstellt. Denn Asus schafft es, durch behutsame Sparmaßnahmen den Rotstift nicht zu augenscheinlich an zu setzen. Das fängt schon bei Design und Material an. So verwendet Asus beim Memo Pad HD 7 im Test ausschließlich glatten, glänzenden Kunststoff - eine Gummierung wie beim Nexus 7 gibt es nicht. Wirklich schlimm ist das nicht, denn auch wenn die Oberfläche des Materials glatt ist, ist sie nicht rutschig. Und bei den handlichen Maßen von 196,8 x 120,3 x 11 Millimeter und nur 302 Gramm Gewicht ist das eh kein Problem, denn das Memo Pad kann bequem in einer Hand gehalten werden. Und optisch wirkt das vielleicht auch nicht allzu hochwertig, aber eben auch nicht billig. Hinzu kommt eine ausreichend gute Verarbeitung - Passungenauigkeiten muss man schon sehr genau suchen. Dafür knarzt es bisweilen leicht, wenn man auf die Rückseite drückt. Der Akkudeckel ist übrigens nur aufgesteckt und kann daher entfernt werden - auch wenn Asus das vermutlich für Kunden nicht so geplant hat.

Kritik regt sich an anderer Stelle. So ist der Rahmen rings um das Display auf der Front recht dick und massiv, dadurch sinkt der Wertigkeitseindruck etwas. Andererseits lässt sich das Asus Memo Pad HD 7 im Test dadurch auch gut anfassen, ohne ständig ungewollt auf den Touchscreen zu kommen. Da stört schon mehr die Anbringung der Tasten. Da die Seiten des Gerätes stark nach hinten wegfallen, wodurch es trotz nicht unbedingt dünner 11 Millimeter Dicke nicht plump wirkt, sind auch Power- und Lautstärketasten so platziert, dass sie nicht benutzt werden können, wenn das Gerät auf dem Tisch liegt. Zudem wirkt der Druckpunkt beider Tasten etwas teigig, die Erfühlbarkeit geht hingegen in Ordnung. Ein nettes Gimmick bietet Asus übrigens trotz des niedrigen Preises: Im Lieferkarton befindet sich ein einfacher Ständer, mit dem man das Tablet mehr oder weniger aufrecht auf den Tisch stellen kann - nicht schick, aber praktisch. Das bieten sonst auch teure Tablets nicht.

Asus MeMO Pad HD 7 Unboxing | (c) Areamobile

Der Rahmen um das Display ist breit

Asus MeMO Pad HD 7 Unboxing | (c) Areamobile

Verarbeitung ist überwiegend gut

Asus MeMO Pad HD 7 Unboxing | (c) Areamobile

Der billige Standfuß ist nicht schön, aber praktisch | (c) Areamobile

Beim Display macht Asus wieder so gut wie alles richtig. Zum Einsatz kommt ein IPS-LCD, das eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixel bietet und damit eine Pixeldichte von 216 Pixel pro Zoll bietet. Damit stellt man nicht gerade Rekorde auf, bei dem verlangten Preis geht das aber allemal in Ordnung. Klar, wer genau hinsieht, bemerkt schon einzelne Pixel - besonders bei Schrift. Insgesamt kann man damit aber gut leben. Auffällig ist hingegen die Tatsache, dass es bei dem Gerät keinen Helligkeitssensor gibt. Ansonsten liefert das Asus Memo Pad HD 7 im Test ausreichende Helligkeit, die sich indirekt über die Splendid-App noch etwas verbessern lässt und ausreichend gesättigte Farben. Nur für direkte Sonneneinstrahlung reicht die Helligkeit nicht aus.

Kamera, Musik, Multimedia und Video

Asus MeMO Pad HD 7 Unboxing | (c) Areamobile

Kamera | (c) Areamobile

Die Kamera des Asus Memo Pad HD 7 im Test liefert wie bereits erwähnt Aufnahmen mit 5 Megapixel und Videos in 1080p. Ein LED-Licht fehlt, daher wird die Optik des Tablets zur Schönwetter-Kamera degradiert - ansonsten ist die Qualität einfach sehr schnell zu schlecht. Bei gutem Licht leistet sie aber zumindest für ein Tablet recht gute Arbeit. Zwar ist das Bildrauschen und die nicht ganz optimale Bilddynamik nicht zu übersehen, allerdings haben das andere Tablets auch schon wesentlich schlechter gemacht. Überraschend gut haben uns Videos in voller Auflösung gefallen. Dabei stimmt die Bildschärfe und auch der Rest geht weitestgehend in Ordnung.

16 Gigabyte Speicher ist derzeit ein guter Standard und sollte auch beim Asus Memo Pad HD 7 im Test die meisten Nutzer zufriedenstellen. Falls nicht: MicroSD-Speicherkarten schluckt das Gerät natürlich auch, allerdings müssen die im fat32- Dateisystem formatiert sein. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass einzelne Dateien nicht größer als 4GB sein dürfen - das dürfte aber für die meisten Nutzer zu verschmerzen sein. Hochauflösende Videos sind dann aber nur schwer ohne Modifikationen wie Anpassung der Bitrate unter zu bringen - außer im internen Speicher.

Für Musik reicht der Gesamtspeicher aber locker aus, der Klang geht in Ordnung, Kopfhörer muss man sich allerdings selbst besorgen - bei dem Preis des Tablets verschmerzbar, zumal meist auch bei teureren Tablets kein Headset mit dabei ist. Der Lautsprecher bietet eher Mittelmaß, er ist weder übermäßig laut, noch voluminös. Beides wird subjektiv aber noch etwas gesteigert, wenn das Gerät flach auf dem Tisch liegt.

System: Hardware und Bedienung

Da, Ruckler! Und zwar dann, wenn man etwa durch die zur Verfügung stehenden Widgets scrollt oder den App-Drawer öffnet! Besonders die Apple-Fraktion wird schaudernd zusammenzucken, vergisst dabei aber gerne, dass selbst das einfachste iPad Mini doppelt so viel kostet wie das Asus Memo Pad HD 7 im Test. Und die angesprochenen Ruckler kommen ansonsten kaum vor. Im Browser etwa ist davon nur sehr wenig zu sehen, normalerweise  überzeugt das Gerät mit ausreichend schnellen Ladezeiten bei Apps und Websites und nahezu flüssigem Scrolling auf Homescreens und im Browser.

Asus MeMO Pad HD 7 Unboxing | (c) Areamobile

Meist flüssige Bedienung, aber...

Asus MeMO Pad HD 7 Unboxing | (c) Areamobile

...gelegentlich ruckelts doch

Asus MeMO Pad HD 7 Unboxing | (c) Areamobile

Im Browser ist man schnell unterwegs | (c) Areamobile

Wie schafft Asus das? Ganz einfach: Für die insgesamt gute Alltags-Performance sorgt ein Quad-Core mit einer Taktung von 1,2 Gigahertz, 1 Gigabyte RAM und Android 4.2.2. vier Kerne bei dem niedrigen Preis des Tablets - das klappt nur bei einem Chip, der eigentlich nicht übermäßig leistungsstark ist und von einem nicht ganz so namhaften Hersteller stammt. Tatsächlich stammt der MT8125 von Mediatek, doch letztendlich zählt nur das Resultat und das ist gut. Zumindest, solange man keine Benchmarks bemüht. Bei Quadrant liegt man dann sogar noch hinter dem inzwischen deutlich älteren Asus Transformer Prime mit Tegra 3, Antutu listet das Memo Pad mit 12.770 Punkten etwa auf Platz 180.000 - auf den ersten 20 Plätzen stehen nur Geräte jenseits der 30.000 Punkte.

Aber wer sich ein neues Tablet für gerade einmal 150 Euro kauft, der sollte keine Highend-Ausstattung erwarten. Und die bekommt man auch nicht. Neben dem eher Mittelmäßigen Quad-Core-Chip muss man als Käufer auch auf 3G oder gar 4G verzichten, NFC und ein TV-Ausgang fehlen ebenfalls. Das weiß man aber auch, sobald man einen Blick auf das Datenblatt wirft. Dem USB-Port sieht man hingegen nicht an, dass er sich nur zum Datenaustausch verwenden lässt, eine Host-Funktion zum Einsatz von externen Festplatten oder einer Tastatur gibt es nicht. Egal, für den Alltag reicht die gebotene Leistung auf jeden Fall aus, das Gerät scheint sogar stärker, als das Fonepad mit Dual-Core von Intel.

Akkulaufzeit

Der Kraftspender des Asus Memo Pad HD 7 soll gut 10 Stunden Dauernutzung vertragen, im Test bestätigte sich das wie immer nicht. Aber selbst bei kontinuierlicher Nutzung hielt das Gerät locker einen Arbeitstag durch und ist damit etwa auf Augenhöhe mit der 7-Zoll-Konkurrenz. Wer das Memo Pad nur zum gelegentlichen Couchsurfen benutzt, der wird auch knapp eine Woche ohne Steckdose auskommen - ein absolut normaler Wert für ein Tablet.

Fazit

Wer billig kauft, kauft zwei mal - diese Lebensweisheit stimmt. Meistens. Allerdings nicht beim Asus Memo Pad HD 7 im Test. Na klar gibt es leistungsstärkere Tablets auf dem Markt, klar gibt es Geräte mit 3 G oder gar 4G und NFC. Doch die kosten auch nicht nur 149 Euro. Und mal ehrlich: Die meisten Nutzer brauchen das auf der Couch zuhause eh nicht und werden die gebotene Leistung dieser Highend-Geräte ohnehin nicht nutzen. Im Alltag läuft das Billig-Tablet von Asus fast immer recht flüssig. Und nach "flüssig" kommt bei Performace-Boliden nüchtern betrachtet schnell "überflüssig".
Wer sich ein Tablet kauft, der sollte sich einfach vorher darüber im klaren sein, was er genau von dem Gerät erwartet. Wer auf herausragende Leistung verzichten kann und mit insgesamt guter Performance zufrieden ist, mit der man auch bei Spielen meist zufrieden sein kann, der kann sich das Asus Memo Pad HD 7 bedenkenlos kaufen. Das Gerät ist derzeit unser absoluter Preis-Leistungs-Sieger und eignet sich besonders, aber nicht nur für Einsteiger.

Quelle: AM

Testwertung Asus MeMo Pad HD 7

Handlichkeit und Design 93%
Verarbeitung 88%
Akkuausdauer 82%
Messaging 81%
Ausstattung 56%
Kamera 73%
Tops & Flops
Erklärung zu den Tops & Flops

Die Gesamtwertung wird durch die Tops & Flops beeinflusst. "Unvergleichlich günstig" (+1.0%) wirkt sich positiv auf die Bewertung aus.

+1.0%
Internet 61%
Musik 65%
PIM und Sozialnetzwerke 91%
Bedienung 90%
Programme 98%
Navigation 68%
Gaming und Video 70%

Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt

78%

79%

Unsere Wertung im Detail

Stefan Schomberg + ,

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Asus Memo Pad HD 7 Test: Unschlagbar günstig und trotzdem gut | herdersa | 5

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