Apple iPad mini Test

{Apple iPad mini Test} Einzelheiten, Testen, Update

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Zum Ende des Jahres 2012 wollte das Unternehmen Apple mit dem iPad mini eine Lücke zwischen iPhone und iPad schließen. Obwohl die Anzahl die Skeptiker zunächst groß war, konnten die Verkaufszahlen auf Anhieb überzeugen. Ob auch das Gerät an sich überzeugen kann, zeigt Euch der iPad mini Test.

iPad mini testVerarbeitung und Design
Es ist kein Geheimnis, dass man bei Apple-Produkten auch für die Marke und das Design bezahlt. Das Design des iPad mini gliedert sich nahtlos in die Reihe seiner Geschwister ein und bietet optisch keine Innovation. Form, Farbgebung und Anordnung der Elemente sind wie gewohnt. Wenn iPhone und Co. Euren Geschmack getroffen haben, werdet Ihr auch am kleinen iPad Gefallen finden. Ebenso verhält es sich mit der Verarbeitung, was allerdings positiv zu verstehen ist: Das Gehäuse wirkt stabil und solide, man kann davon ausgehen, dass es auch einen stürmischeren Umgang überstehen wird. Hervorzuheben ist auch das Gewicht, das mit knapp über 300 Gramm als leicht einzuordnen ist.

Display
In einem iPad mini Test muss ein Schwerpunkt natürlich auf dem Display liegen. Wir haben es ausgiebig auf Herz und Nieren geprüft und zumindest in Sachen Bedienkomfort keine Mängel finden können. Die Diagonale von 7,9 Zoll (circa 20 cm) erscheint auf den ersten Blick ungewohnt, stellt sich jedoch als geeignete Größe dar, um die meisten Webseiten übersichtlich anzuzeigen. Das Touch-Display reagiert schnell und mit angemessener Empfindlichkeit, Fehleingaben sind eine Seltenheit so sind wir es von Apple gewohnt.
Ein kleiner Haken ergibt sich bei der Auflösung: Die meisten neuen Tablets hängen das iPad mini, welches nur 1024 x 768 Pixel vorweisen kann, problemlos ab. Für E-Mails, Chats, gewöhnliche Webseiten und Ähnliches ist die Auflösung mehr als ausreichend; möchtet Ihr jedoch häufig Bilder und Videos betrachten, kann dies auf Dauer zu wenig sein.

Hardware
Nachdem Gehäuse und Display unseren iPad mini Test bereits überstanden haben, folgt nun das Innenleben des Tablet-PCs. Den Anfang macht der Prozessor: Mit dem Dual Core A5 wurde ein Prozessor verbaut, der zwar nicht als veraltet bezeichnet werden kann, aber ebenso wenig dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Mit 1 GHz Taktfrequenz genügt er sicherlich für die meisten Anwendungen, hier wäre jedoch noch Platz nach oben gewesen. Ähnlich verhält es sich mit dem Arbeitsspeicher von 512 MB RAM ausreichend, aber nicht mehr. Wir wollen diese Punkte jedoch nicht allzu streng bewerten, da sie auch einen Vorteil mitbringen: Weniger Leistung bedeutet weniger Stromverbrauch, wodurch der Akku länger hält. Der Akku selbst ist seitens Apple mit 16,3 Wattstunden beschrieben, was etwa 4.500 mAh entspricht. Auch dies ist wiederum ein Wert im oberen Mittelfeld. Bei mäßiger Nutzung werdet Ihr mit einer Akku-Ladung auf eine Betriebszeit von maximal 10 Stunden kommen.
Kameras sind heutzutage bei mobilen Geräten zum Standard geworden und so ist es auch beim kleinen iPad. Die sogenannte FaceTime HD Kamera befindet sich auf der Displayseite und bietet 1,2 MP, während die iSight Kamera auf der Rückseite des Gerätes befindlich ist und 5 MP bieten kann. Wenn Ihr wirklich gute Bilder aufnehmen wollt, solltet Ihr vielleicht doch zur bewährten Digitalkamera greifen, für Gelegenheits-Schnappschüsse reicht das iPad mini jedoch aus.

Software und Konnektivität
Als Betriebssystem ist natürlich das iOS installiert, das rund läuft, allerdings die bekannten Einschränkungen mit sich bringt. Wenn Ihr bisher mit Apples Betriebssystem zufrieden wart, spricht auch in diesem Fall nichts gegen das iOS.
Auch die Konnektivität ist souverän gelöst, wenn man von den üblichen Kritikpunkten absieht. Auch das iPad mini verfügt nämlich weder über einen USB-Anschluss noch über einen Speicherkarten-Slot, wobei dies wohlgemerkt keine Eigenarten des Unternehmens Apple sind. Dafür kommt es mit dem bewährten Lightning Connector und ist LTE-fähig, was besonders die High-Speed-Fans unter Euch freuen wird.

Fazit:
Mit dem iPad mini kauft man nicht die Katze im Sack, sondern kann mit den bekannten Vor- sowie Nachteilen der Apple-Produkte rechnen. Zu einem verhältnismäßig hohen Preis erhaltet Ihr ein Tablet-Gerät, das vor allem in den Bereichen Verarbeitung und Display glänzen kann. Dagegen hat unser iPad mini Test jedoch auch gezeigt, dass die Hardware keineswegs marktführend ist, sondern sich vielmehr im oberen Mittelfeld bewegt. Wir halten daher fest: Wenn Ihr Top-Hardware zu einem möglichst guten Preis sucht, ist das iPad mini wahrscheinlich nicht die beste Lösung. Soll es ein hochwertiges Allround-Modell im Apple-Design sein, könnt Ihr bedenkenlos zugreifen.



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Apple iPad mini Test | herdersa | 5

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