{Samsung Galaxy Mega 6.3 Test: Ein S4 auf Steroiden} Einzelheiten, Testen, Update
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Testüberblick Samsung Galaxy Mega 6.3
Tops und Flops
- Tops
- riesige Kinoleinwand aka Display
- überwiegend flüssige Bedienung
- viel Software, rundes Hardware-Paket
Samsung Galaxy Mega 6.3 Test: Ein S4 auf Steroiden
Smartphone geht bei Samsung mit dem Galaxy S4 inzwischen bis 5 Zoll, Smartlet beim Galaxy Note 3 demnächst wohl bis 5,7 Zoll und dann sollte wohl ein ganz normales Tablet kommen. Denkste, Puppe! Bei Samsung ist nichts normal und daher schicken die Koreaner das Galaxy Mega mit 6,3 Zoll großem Screen ins Rennen, das ansonsten zwar eher mit Mittelklasse-Hardware daherkommt, aber trotzdem wie Oberklasse bezahlt werden will. Wir haben im Test des Samsung Galaxy Mega den Größenwahn untersucht.
Design & Verarbeitung
Wem das Samsung Galaxy Note 2 schon zu groß war oder gar das neue Samsung Galaxy S4, der braucht hier gar nicht erst weiter zu lesen. Tschüss! Ciao! Auf Wiedersehen beim nächsten mickrigen 5-Zöller! Für alle anderen könnte das Samsung Galaxy Mega 6.3 genau das Richtige sein! Von handlich kann bei dem Zwitter aus Tablet und Smartlet zwar keine Rede sein, denn das Galaxy Mega ist einfach megagroß. Allein das Display ist größer als ein komplettes Galaxy S4. Insgesamt kommt man auf unglaubliche 167,8 x 88 Millimeter, die Dicke beträgt dabei allerdings nur 8 Millimeter. Das überrascht genauso wie das Gewicht, das zwar nominell mit knapp 200 Gramm hoch angesetzt ist, in der Hand aber gar nicht auffällt. Man erwartet bei so einem Klopper einfach mehr, dabei liegt das Gerät auch in einer Hand überraschend angenehm.
Im Test: Samsung Galaxy Mega
Der Rahmen sieht nur aus wie Metall
Sieht dank winzigen Silberrauten in Natura heller aus | (c) Areamobile
Zumindest, soweit das bei diesen Maßen überhaupt möglich ist. Und nur, weil man es noch gut in einer Hand tragen kann, bedeutet das noch lange nicht, dass man es auch mit einer Hand bedienen kann. Einhändiges E-Mail-Checken führt wegen potenzieller Überdehnung der Handmuskulatur oder Knoten in den Fingern schnell in die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses. Alternativ steht der Weg in die nächste Reparaturwerkstatt an, weil das Samsung Galaxy Mega 6.3 bei solche artistischen Einlagen schnell den Weg alles Irdischen geht - nämlich Richtung Boden. Das liegt zwar überwiegend, aber nicht nur an der schieren Größe des Gerätes, sondern auch am verwendeten Material. Das Galaxy Mega 6.3 - eigentlich müsste es "die Megas heißen", denn es gibt zwei Versionen mit 5,8 Zoll und 6,3 Zoll, allerdings ist in Deutschland nur die größere Variante auf offiziellen Wegen zu haben - reiht sich nämlich optisch nahtlos in die aktuelle 2013er-Palette der Samsung-Smartphones ein und das bedeutet nicht nur, dass das Gerät wie ein Galaxy S4 auf Steroiden aussieht, sondern sich besonders auf der Rückseite genauso glitschig anfühlt.
Zumindest einige Kritiker werden das so empfinden, tatsächlich ist das bei einem Gerät, das mangels Handlichkeit ohnehin von den meisten Nutzern schraubstockartig in zwei Händen gehalten werden dürfte, eher zu vernachlässigen. Auch Schelte an dem erneut dünnen und labberigen Akkudeckel aus Polykarbonat darf man getrost ignorieren, denn dieses Prinzip, das zwar Ästheten zu recht kritisieren, das aber seine Funktionalität in den letzten Jahren bei zahllosen Modellen ausreichend bewiesen hat, bietet vor allem Vorteile. So hat es wenig Gewicht bei einfacher Handhabung, ohne die früher oft befürchteten Verschleißerscheinungen wie abbrechende Halte-Nasen zu zeigen. Allerdings darf auch nicht ganz verschwiegen werden, dass etwa das Galaxy Note 2 nach ungefähr einem Jahr im Dauereinsatz und damit verbundenem Transport in der Hosentasche klar wahrnehmbar knarzte, wenn man es etwas fester anfasste.
MicroSIM- und microSD-Karte werden übereinander eingeschoben...
...und danach der Mega-Akku eingeschoben
Der Akkudeckel ist labberig wie immer | (c) Areamobile
Das dürfte auch und insbesondere für das Samsung Galaxy Mega 6.3 gelten, das wegen der größeren Maße und der dadurch noch größeren Kräfte, die in einer engen Hosentasche bei jeder Bewegung auf das Gerät wirken vermutlich noch früher solchen Tribut zahlen wird. Aufmerksame Leser werden es bemerkt haben: Das bedeutet natürlich im Umkehrschluss, dass man das Gerät tatsächlich noch in die Hosentasche bekommt. Tatsächlich habe ich das Galaxy Mega 6.3 im Test wie zuvor auch das Galaxy Note 2 ganz normal in der Hosentasche transportiert und nach - zugegeben - anfänglichen Bedenken schon bald keinen Gedanken mehr dran verschwendet. Ja, man merkt es in der Hosentasche, und ja, es muss manchmal - etwa beim Hinsetzen - erst beherzt nach außen geschoben werden. Aber es geht. Meine Gedanken drehten sich daher eher darum, welchen Ersatz ich mir für die Handyhalterung im Auto besorge, die zuvor das ebenfalls nicht gerade kleine Note 2 in den Griff bekommen hatte, vor den ausladenden Maßen des Mega aber kapitulierte. Irgendetwas ist halt immer.
Display - unendliche Weiten
Nur 1.280 x 720 Pixel Auflösung bei so einem riesigen Display von 6,3 Zoll? Ja, man sieht bei genauem Hinsehen schon ein paar Pixel, Schrift ist nicht ganz so rund und scharf wie bei Geräten mit Full-HD-Auflösung oder Modellen mit 720p bei kleinerem Display. Doch das sieht man eigentlich nur, wenn man darauf hingewiesen wird. Ansonsten überwiegt der Wow-Effekt wegen der riesigen Display-Diagonale, denn endlose Weiten findet man offensichtlich nicht nur im Weltall, sondern auch beim Touchscreen des Samsung Galaxy Mega. "Hosentaschen-Kino" trifft es da wohl am besten, zumindest sehen Filme auf dem Gerät richtig imposant aus. Dann ist von "zu geringer Auflösung" nichts mehr zu sehen, stattdessen taucht man wegen der Größe geradezu ins Geschehen ein.
Das Display ist nicht so scharf, wie bei...
...Modellen mit Full-HD, aber...
...das stört im Alltag nicht | (c) Areamobile
Und auch an anderer Stelle macht sich der Flachbildfernseher für unterwegs positiv bemerkbar: bei der Übersichtlichkeit. Internet-Seiten lassen sich auch bei kleiner Zoomstufe gut lesen, und der Kalender zeigt so viel an wie auf kaum einem anderen Smartphone. Farben und vor allem Schwarz werden zwar wegen der Verwendung eines LCD statt AMOLEDs nicht ganz so intensiv wie etwa beim Galaxy Note 2 dargestellt, dafür ist Weiß auch wirklich weiß und die Helligkeit ausreichend, um auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch etwas erkennen zu können. Insgesamt liefert Samsung beim Display des Galaxy Mega 6.3 im Test sehr gute Arbeit ab und beweist, dass Full-HD noch lange kein Must-Have ist.
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