Huawei Ascend P6 Test: Design-Glanzstück statt Technikwunder

{Huawei Ascend P6 Test: Design-Glanzstück statt Technikwunder} Einzelheiten, Testen, Update

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Testüberblick Huawei Ascend P6

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Huawei Ascend P6 Test: Design-Glanzstück statt Technikwunder

Noch dünner, noch hochwertiger, noch besser: Huawei hat gerade erst in London das neue Ascend P6 vorgestellt, jetzt ist es schon bei uns in der Redaktion. Das neue Modell will alles besser machen als die bisher in Deutschland gelaunchten Huawei-Geräte. Aber können bei einem Flaggschiff-Smartphone ein Metallgehäuse und schickes Design über fehlendes Full-HD und geringen internen Speicher hinwegtäuschen? Wir geben die Antwort im Test des Huawei Ascend P6.

Design, Verarbeitung und Display

Wow, was für ein schickes Gerät! Das waren bereits in London auf der Vorstellung des Huawei Ascend P6 die ersten Gedanken, die uns beim Anfassen des Smartphones in den Sinn kamen, und die kamen uns auch beim Auspacken des Huawei-Handys hier in der Redaktion wieder in den Sinn. Vorwürfe, das Design sei vom iPhone abgekupfert, lassen sich zwar nicht restlos widerlegen, aber einerseits finden sich genug eigene Ansätze und andererseits ist einfach fast schon alles einmal da gewesen - Formgebung und Design eines Smartphones sind nun mal enge logische Grenzen gesetzt, ein Smartphone in Kugelform wird wohl mangels Alltagstauglichkeit niemand so schnell auf den Markt bringen.

Huawei Ascend P6 Unboxing | (c) Areamobile

Im Test: Huawei Ascend P6

Huawei Ascend P6 Unboxing | (c) Areamobile

Ultraflach - aber mehr als die versprochenen 6,18 Millimeter

Huawei Ascend P6 Unboxing | (c) Areamobile

Nett gemeint, schlecht umgesetzt | (c) Areamobile

Stein des Anstoßes waren bei vielen Lesern die starke Ähnlichkeit der Seiten- und oberen Frontpartie des Huawei Ascend P6 mit den aktuellen iPhones von Apple. Wegen der kantigen Formensprache in Kombination mit Seitenteilen aus gebürstetem Aluminium und der typischen Fuge darin waren schnell Plagiatsvorwürfe laut geworden - wohlgemerkt von Privatpersonen, Apple hat sich (noch) nicht dazu geäußert. Ganz von der Hand zu weisen ist die Ähnlichkeit nicht, doch das Gesamtbild ist beim Huawei Ascend P6 im Test stimmig und das Gerät alles andere als billig kopiert. So ist das nur 6,18 Millimeter dünne Smartphone an der Fußseite komplett abgerundet und in einer dieser "runden Ecken" steckt eine etwas eigenwillige, aber definitiv eigenständige Idee. Apropos 6,18 Millimeter: Huawei wurde auf dem Launch-Event für das Ascend P6 nicht müde, diese Zahl mantramäßig zu wiederholen. Tatsächlich misst das Gerät aber in der Mitte etwa 6,4 Millimeter und am kaum sichtbar dickeren Rahmen sogar etwa 6,6 Millimeter - eine Erklärung dieser Diskrepanz wäre sicherlich interessant, denn wer so genau die Maße angibt, sollte gleich die ganze Wahrheit erzählen.

Huawei Ascend P6 Unboxing | (c) Areamobile

P6 oder iPhone? Ähnlichkeiten sind offensichtlich...

Huawei Ascend P6 Unboxing | (c) Areamobile

...aber es gibt genug Eigenständigkeit

Huawei Ascend P6 Unboxing | (c) Areamobile

Es geht doch: Metall statt Plastik | (c) Areamobile

Doch zurück zur eigenen Idee der Huawei-Ingeneure: Denn dort befindet sich der 3,5-Millimeter-Klinkensteckplatz für Kopfhörer, der von einer Art Metallstopfen verdeckt ist. Lösen kann man ihn nur, indem man ihn mit den Fingernägeln herauszieht. An seinem Ende erkennt man dann auch eine Nadel-ähnliche Verdünnung, denn der vermeintliche Stopfen ist nicht nur einfach eine Schutzkappe, sondern gleichzeitig auch das Werkzeug, um die beiden Karten-Schlitten auf der Handyseite zu öffnen. Denn SIM- und microSD-Karte werden nicht wie gewohnt eingeschoben, sondern verstecken sich - erneut wie beim iPhone - unter recht passgenauen Abdeckungen, die sich ausschließlich mit einem entsprechenden Werkzeug öffnen lassen. Zum Glück funktioniert das auch mit improvisiertem Ersatz wie einer aufgebogenen Büroklammer, denn der Metallstopfen bzw. das Kartenschachtwerkzeug wird bei häufiger Nutzung des Klinken-Ports sicherlich früher oder später verschwunden sein. Kein Wunder - einen alternativen Aufbewahrungsort im Handy gibt es nicht, also muss man selbst für Unterbringung des winzigen Stöpsels sorgen. Idee sehr gut, Umsetzung ungenügend - welcher Design-Student durfte sich denn hier austoben?

Bei unserem Seriengerät wurde die Verarbeitung noch einmal weiter verbessert. Klemmte bei unserem vorherigen Testmuster des Huawei Ascend P6 noch der Powerbutton und sorgte bei unachtsamer Handhabung dafür, dass das Smartphone nach dem Aufwecken aus dem Standby direkt ausschaltete, gibt es derartige Probleme jetzt nicht mehr. Optimierungen gibt es auch noch einmal bei der Verarbeitung. Wirkte der Rand von Front und Rückseite noch etwas scharfkantig und zeigten sich einige minimale Ungenauigkeiten bei Übergängen von Metall zu Kunststoff, so kann man die verarbeitungsqualität jetzt gelinde als perfekt bezeichnen. Insgesamt liefert Huawei beim Ascend P6 im Test in Bezug auf Design und Verarbeitung hervorragende Arbeit ab.

Display

Kommen wir zu einem weiterem Kritikpunkt am Huawei Ascend P6: dem Display. Direkt nach der Vorstellung des Gerätes wurden Fragen laut, ob das aktuelle Flaggschiff eines Herstellers - und Huawei hat ganz klar von Flaggschiff gesprochen - Mitte 2013 noch mit 720p statt 1.080p daherkommen dürfe. Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Erlaubt ist, was gefällt. Aus technischer Sicht mag 720p nicht mehr up to Date sein, bei der Größe von 4,7 Zoll kommt man damit aber auf scharfe 312 Pixel pro Zoll - ein Wert, bei dem man schon sehr gut hinsehen muss, um noch einzelne Pixel zu erahnen. Kein Wunder, schließlich hatten die iPhones bis zum iPhone 4S auch "nur" 330 PPI und da wäre wohl auch niemand auf die Idee gekommen, von "pixelig" zu sprechen.

Huawei Ascend P6 Unboxing | (c) Areamobile

Das Display stellt Farben gut dar und ist scharf, nur...

Huawei Ascend P6 Unboxing | (c) Areamobile

...unter extremen Betrachtungswinkeln wird es etwas dunkler, aber bleibt gut ablesbar | (c) Areamobile

Als Konsequenz schneidet das Display des Huawei Ascend P6 im Test sehr gut ab. Nicht nur, weil die Bildschärfe sehr gut ausfällt, sondern weil das auch für Helligkeit und Farbwiedergabe gilt. Und auch für die Blickwinkelabhängigkeit, wenn auch mit minimalen Abzügen, da die Helligkeit leicht sinkt, wenn man das Display unter stärkeren Winkeln betrachtet. Bedienen lässt sich der Screen des Huawei Ascend P6 übrigens auch mit Handschuhen, dafür muss in den Einstellungen nur ein entsprechender Haken gesetzt werden. Insgesamt liefert Huawei beim Display sehr gute Arbeit ab.

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